Zum Hauptinhalt

Hamburg

Länderprofil

Die Koordinationsstelle der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg ist angesiedelt bei der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG). Und wird von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) finanziert.

Die Steuerung der Landesinitiative erfolgt über eine Gesamtkoordination, in der Vertreter/innen der Alzheimer Gesellschaft Hamburg, der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg, der BGV sowie der HAG vertreten sind.

In der Landesinitiative sind Arbeitsgruppen mit Akteuren aus verschiedenen Bereichen aktiv, unter anderem zum Thema Öffentlichkeitsarbeit, Kompetenz- und Hilfekette Demenz, Kultur und Demenz und Migration und Demenz.

Im „Forum Konferenzen und Allianzen“ treffen sich die Lokalen Allianzen, Vertreter/innen der Gesundheits- und Pflegekonferenzen sowie lokaler Demenznetzwerke. Es soll dem inhaltlichen fachlichen Austausch dienen, neue Anregungen für die Weiterentwicklung der sozialräumlichen Angebotsstruktur bieten und darüber hinaus die Identifizierung übergreifender inhaltlicher und struktureller Themen ermöglichen.

Seit 2014 gibt es in Hamburg rund um den Welt-Alzheimertag eine Aktionswoche Demenz.

Die Koordinationsstelle gibt einen Newsletter heraus und organisiert Fachveranstaltungen.

Kontakt
Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg / Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Hammerbrookstraße 73
20097 Hamburg

Dr. Patrycja Kniejska
Telefon: 040-2880364-18   
E-Mail: patrycja.kniejska@hag-gesundheit.de
Webseite: www.hag-gesundheit.de

Angebote und Aufgaben der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg

  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit zum Thema Demenz (Newsletter)
  • Vernetzung der professionellen Akteure (Vernetzungstreffen)
  • Beförderung der Entwicklung bedarfsgerechter Angebote
  • Beratung, Fortbildungen und Fachtage
  • Herstellung von Transparenz über Hamburger Angebote

Förderung von regionalen Netzwerken nach § 45c Abs. 9 SGB XI in Hamburg

Änderungen ab dem 1. Januar 2022
Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) baut der Gesetzgeber diese Fördermöglichkeit aus.
Ab 2022 können in den Stadtstaaten pro Bezirk zwei regionale Netzwerke gefördert werden. Der maximale Förderbetrag pro Netzwerk wird von 20.000 Euro auf 25.000 Euro pro Kalenderjahr erhöht.

Inhalt der Förderung
Netzwerkbedingte Personal- und Sachkosten und Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit. Grundlage für die Förderung ist die Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V. zur Förderung regionaler Netzwerke nach § 45c Abs. 9 SGB XI.

Antragstellung
Die Förderung von regionalen Netzwerken nach § 45c Abs. 9 SGB XI wird von den jeweiligen Pflegekassen auf Landesebene geregelt. Weiterführende Informationen, die Antragsformulare und Kontakte der zuständigen Ansprechpersonen gibt es bei den Landesverbänden der Pflegekassen.

Projektförderung der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg

Was kann über die LMD-Projektförderung gefördert werden?
Die Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg bei der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) kann kleinere Projekte und Veranstaltungen aus dem Themenfeld Leben mit Demenz in Hamburg in Höhe bis zu 1.500 Euro je Kalenderjahr fördern. Insgesamt stellt die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) dafür pro Kalenderjahr 10.000 Euro zur Verfügung.

Wer kann eine Projektförderung erhalten?
Gefördert werden Arbeitsgruppen der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg sowie lokale Hamburger Demenznetzwerke, die sich in der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg engagieren. Wirtschaftsunternehmen, einzelne Träger und Einzelpersonen können nicht gefördert werden. Wer eine Förderung erhält, kann nicht zugleich über die Förderrichtlinie „Kleinräumige Netzwerke – Leben mit Demenz“ gefördert werden.

Welche Projekte/Maßnahmen werden gefördert?

  • öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, Veranstaltungen, Schulungen von Akteuren (z.B. zur Verbesserung der Teilhabe-Chancen)
  • Fachveranstaltungen (z.B. Honorare für Referent*innen, Catering, Flyer, Raummiete etc.)
  • Projekte (z.B. Honorarmittel für Recherche, Layout und Druck für Informations-Materialien etc.)

Weitere Informationen zur Antragstellung sowie die Antragsunterlagen erhält man unter: www.hag-gesundheit.de

zum Seitenanfang