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Nordrhein-Westfalen

Länderprofil

In Nordrhein-Westfalen gibt es mehr als 160 kooperierende kommunale und überregionale Demenz-Netzwerke.

Von 2004 bis 2018 wurden im Rahmen der Landesinitiative Demenz-Service NRW (LiD) zwölf regionale Demenz-Servicezentren (DSZ), ein Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, ein Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Hörschädigung, das Dialog- und Transferzentrum Demenz sowie die Informations- und Koordinierungsstelle (IKL) durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und die Landesverbände der Pflegekassen gefördert.

Die Lokalen Allianzen in Nordrhein-Westfalen wurden von der IKL und den regionalen Demenz-Servicezentren unterstützt.

Aus dieser Struktur sind die „Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz – Eine gemeinsame Initiative zur Strukturentwicklung von Landesregierung und Pflegekassen NRW“ entstanden. Zwölf Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz sowie eine Fach- und Koordinierungsstelle stehen mit erweitertem Auftrag seit dem 1. Juli 2019 als Ansprechpartner zu Verfügung – gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und die Landesverbände der Pflegekassen.

- Flyer der Regionalbüros

Kontakt
Fach- und Koordinierungsstelle Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz
– Eine gemeinsame Initiative zur Strukturentwicklung von Landesregierung
und Pflegekassen NRW /
Kuratorium Deutsche Altershilfe
Regionalbüro Köln
Gürzenichstr. 25
50667 Köln

Projektleitung
Christian Heerdt
Telefon: 0221-93 18 47 22
E-Mail: Christian.Heerdt@kda.de
www.alter-pflege-demenz-nrw.de

Angebote und Aufgaben der Fach- und Koordinierungsstelle Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz

  • Wissenstransfer über Website, Veröffentlichungen, Schulungen, Fachveranstaltungen
  • Ausbau von Angeboten und deren Vernetzung (Initiierung, Begleitung, Unterstützung, Moderation)
  • Beratung, Information und Qualifikation haupt- und ehrenamtlich Engagierter
  • Förderung bedarfsgerechter Angebote in der gesundheitlichen Versorgung und Kooperation mit der sozialen/pflegerischen und medizinischen Versorgungsstruktur im Wohnumfeld
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung eines wertschätzenden und solidarischen Umfelds

Finanzierungsmöglichkeiten für lokale Demenznetzwerke in Nordrhein-Westfalen

Förderung von regionalen Netzwerken nach § 45c Abs. 9 SGB XI

Förderhöhe und -dauer
Je Kreis oder kreisfreie Stadt maximal 20.000 € je Kalenderjahr, das heißt, wenn zum Beispiel zwei Anträge in einem Jahr gefördert werden maximal 10.000 € pro Antragsteller.

Inhalt der Förderung
Netzwerkbedingte Personal- und Sachkosten und Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit. Grundlage für die Förderung ist die Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V. zur Förderung regionaler Netzwerke nach § 45c Abs. 9 SGB XI.

Ansprechpartner / Beratung
Beratung zu verschiedenen Aspekten der Initiierung und Konzeption, Umsetzung und Verstetigung von Netzwerken durch das jeweilige Demenz-Servicezentrum in der Region.
Regionale Zuständigkeiten der Antragsbearbeitung bei den Pflegekassen: www.demenz-service-nrw.de

Informationen zur Antragstellung
Anträge müssen bis zum 30.9. bei dem jeweiligen für die Region zuständigen Landesverband der Pflegekassen gestellt werden. Im laufenden Jahr werden immer Mittel für das darauf folgenden Kalenderjahr beantragt. Förderbeginn ist dementsprechend der 1.1. des auf die Antragstellung folgenden Jahres.

Förderung von Projekten in Lebenswelten nach § 20a SGB V

Inhalt der Förderung
Mit der Landesrahmenvereinbarung Prävention ist es möglich, kassenübergreifend Projekte zu fördern, die auf die Verbesserung gesundheitlicher Chancengleichheit abzielen. Förderanträge können nur von Verantwortlichen nichtbetrieblicher Lebenswelten z.B.  Kommune, Träger einer Einrichtung, Vereine gestellt werden. Die wesentliche Grundlage für die Förderung ist der Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes. Die Unterstützungskonzepte reichen beispielsweise von Qualifizierungen und Fortbildungsmaßnahmen bis Netzwerktreffen für den Erfahrungsaustausch.

Ansprechpartner / Beratung
Lotsenstelle zum Präventionsgesetz in NRW - Kostenfreie Beratung
Telefon: 0234/91535-2107
E-Mail: kontakt@praeventionsgesetz.nrw.de

Informationen zur Antragstellung
Ein Antrag kann jederzeit eingereicht werden. Für die Planung des Projektstarts sollten die Fristen berücksichtigt werden, diese und weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit in NRW: www.lzg.nrw.de

Landesförderplan „Alter und Pflege“ des Landes Nordrhein-Westfalen (2018-2023)

Inhalte der Förderung
Die Haushaltsmittel des Landesförderplans (2018 - 2023) sind in den Themenbereichen Alter und Pflege für Projekte bestimmt, die den folgenden fünf übergeordneten Zielen zugeordnet werden können:

  • Strukturen unterstützen
  • Wissen fördern, Erkenntnisse verbreiten
  • Qualität und Transparenz von Beratung fördern
  • Mit (digitaler)Technik unterstützen, Zugänge zu (digitaler) Technik ermöglichen
  • Teilhabe (-gerechtigkeit) fördern

Fördermittelgeber ist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Förderhöhe und -dauer sind nicht festgelegt.

Informationen zur Antragstellung
Der neue Landesförderplan sieht keine Antragsfristen vor. Über Anträge wird in der Regel fortlaufend bei Antragseingang entschieden.

Ansprechpartnerin
Janine Schölzel
Telefon: 0211/ 855-3238
E-Mail: LFP-AP@mags.nrw.de

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