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Bundesweite Finanzierungsmöglichkeiten für lokale Demenznetzwerke

Ohne Moos nix los?! Bundesweit gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, um die Netzwerkarbeit nachhaltig aufzustellen und neue Angebote vor Ort zu entwickeln.

Viele Bundesländer bieten zudem individuelle Fördermöglichkeiten an. Erfahren Sie mehr unter Ansprechpartner in den Ländern.

Kommunales Förderprogramm der gesetzlichen Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) fördert seit Mitte Juli 2019 im Rahmen des GKV-Bündnis für Gesundheit die Umsetzung kommunale Projekte aus dem Bereich Gesundheitsförderung für sozial- und gesundheitlich benachteiligte Menschen mit 46 Mio. Euro. Gefördert werden Maßnahmen unter anderem für Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen, Menschen mit Migrationshintergrund, ältere Menschen oder pflegende Angehörige. Das Angebot für Kommunen finanziert Maßnahmen, die gesundheitsförderliche Lebensbedingungen für diese Zielgruppen schaffen sowie Ihre Gesundheits- und Gesundheitskompetenz fördern sollen. Hierbei können Kommunen mit lokalen Partnern wie Wohlfahrtsverbänden, Sportvereinen, Beratungsstellen oder Demenznetzwerken kooperieren. Die Förderkriterien richten sich nach dem Leitfaden Prävention. Detaillierte Informationen, wie die Kontaktdaten der Programmbüros in den Ländern, entnehmen Sie bitte der Internetseite des GKV-Bündnis.

Vergabe von Mitteln aus der Stiftung Deutsches Hilfswerk

Inhalt der Förderung
Über das Deutsche Hilfswerk fließen die durch den Losverkauf der Deutschen Fernsehlotterie eingespielten Zweckerträge in soziale Projekte in ganz Deutschland.
Gefördert werden zeitgemäße Maßnahmen und Einrichtungen für Personen, die aufgrund ihrer speziellen gesundheitlichen und sozialen Situation der Hilfe bedürfen. Dazu gehört auch die Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern, die unmittelbar für Einrichtungen/Maßnahmen aus dem zu fördernden Kreis der Kinder-, Jugend-, Familien-, Alten- und Gesundheitshilfe tätig sind.
Es werden auch gemeinnützige Organisationen gefördert, die nicht den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege angehören.

Förderhöhe und -dauer
Die Höhe der Förderung hängt von den Kosten und der Finanzierung des Projekts - je nach Gesamtfinanzierung - ab. Es ist ein Eigenanteil zwischen 10 und 20 Prozent erforderlich.
Die Förderung erfolgt durch zweckgebundene Zuschüsse gemäß den jeweils gültigen Förderkriterien.

Ansprechparter / Beratung
Stiftung Deutsches Hilfswerk
Axel-Springer-Platz 3
20355 Hamburg

Ingeborg Pfeiffer (Projekte für Senioren)
Tel.: 040 / 41 41 04-81
i.pfeiffer@deutsches-hilfswerk.de

Alle notwendigen Antragsformulare und weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Deutschen Fernsehlotterie.

Starthilfeförderung der Stiftung Mitarbeit

Förderhöhe und -dauer
Ein und dieselbe Aktion/Initiative kann in der Regel nur einmal mit einem Betrag von bis zu 500 € gefördert werden.

Inhalt der Förderung
Die Starthilfeförderung der Stiftung Mitarbeit richtet sich an neue Initiativen, junge Vereine und kleine lokale Organisationen, denen sonst keine oder nur unzureichende Fördermöglichkeiten offen stehen und die keinem finanzstarken Dachverband angeschlossen oder zuordenbar sind. Sie versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe und kann deshalb niemals Voll-, sondern immer bloß Anschubfinanzierung sein.
Beantragt werden können:
- Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit
- Sachmittel (z. B. Ausstattungsgegenstände, Büro-, Verbrauchs- und Moderationsmaterial)
- gegebenfalls Kosten für erste Gründungsschritte

Anprechpartner
Stiftung Mitarbeit
Ellerstraße 67
53119 Bonn
Telefon: 0228-60424-0
Fax: 0228-60424-22
E-Mail: starthilfe@mitarbeit.de

Weitere Informationen, wie die Förderrichtlinie und Antragsfristen, finden Sie auf der Internetseite der Stiftung Mitarbeit.

Deutsche Stiftung für Demenzerkrankte – Wilhelm von Lauff-Stiftung –

Inhalt der Förderung
Alle gemeinnützigen Initiativen und Organisationen können einen Antrag auf Projektförderung durch die Deutsche Stiftung für Demenzerkrankte stellen.
Die Zielgruppe des Projektes müssen Demenzerkrankte und deren Angehörige sowie Mitarbeitende (vor allem Ehrenamtliche) sein.

Der inhaltliche Schwerpunkt ist: Das Leben mit Demenz erleichtern
dazu gehören: Musik, Sport und Bewegung, Humor, Künstlerisches Gestalten, Theater, Visiten mit Tieren, Sinnesgärten, Orientierungshilfen, Training für ehrenamtliche Demenzhelferinnen und -helfer

Informationen zur Antragstellung / Aktuelles
Die diesjährige Antragsfrist ist der 31.10.2019. Nur geplante Projekte werden gefördert, deshalb kann der Maßnahmenbeginn erst ab 1.1.2020 erfolgen.

Die Vergaberichtlinien, Antragsunterlagen sowie weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Deutschen Stiftung für Demenzerkrankte.

Weitere bundesweite Fördermöglichkeiten

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen bietet auf seiner Internetseite eine regionale Stiftungssuche.

Über die Internetseite des Deutschen Engagementpreises erhalten Sie Informationen über aktuelle oder im regelmäßigen Rythmus ausgeschriebene Preise und Wettbewerbe.

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