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Netzwerkstelle – Newsletter Nr. 5 | August 2020

 
Inhalt
 
Aus der Netzwerkstelle
 

Welt-Alzheimertag und Woche der Demenz – Was ist möglich?

In der Woche der Demenz rund um den Welt-Alzheimertag am 21. September wird üblicherweise mit vielen, ganz unterschiedlichen Aktionen und Angeboten auf die Situation von Menschen mit Demenz aufmerksam gemacht. In diesem Jahr ist fast alles anders. Als bundesweite Netzwerkstelle ist uns der Erfahrungsaustausch unter den Netzwerkerinnen und Netzwerkern ein besonderes Anliegen. Mit einer Umfrage haben wir bei den Lokalen Allianzen und Demenznetzwerken nachgefragt: Welche Aktionen sind aktuell möglich? Um den Austausch über mögliche Aktivitäten unter den Voraussetzungen von Corona in unserem bundesweiten Netzwerk fortzusetzen, sammeln und bündeln wir die Ideen für die Woche der Demenz, aber auch darüber hinaus.

 

Dokumentation – Netzwerkarbeit in Zeiten von Corona

Auf Einladung der Netzwerkstelle haben sich Mitte Mai 2020 mehr als 30 Lokale Allianzen und weitere Demenznetzwerke erstmalig online ausgetauscht. Angesichts der Corona-Pandemie gaben die Teilnehmenden Einblicke in ihre aktuelle Netzwerkarbeit. Die zentralen Herausforderungen, Ideen sowie weiterführende Hinweise zum Umgang mit der veränderten Situation sind als Ergebnisdokumentation auf der Internetseite der Netzwerkstelle verfügbar. 

Zur Dokumentation | 18. Mai 2020

 

Dokumentation – Online-Seminare mit dem Forum Seniorenarbeit NRW

Welche Videotechniken eignen sich für Veranstaltungen in Zeiten von Corona? Und welche Online-Werkzeuge können für die gemeinsame Arbeit im Netzwerk genutzt werden? Mit diesen und weiteren Fragen befassten sich im Juni und Juli zwei Online-Seminare der Netzwerkstelle in Zusammenarbeit mit dem Forum Seniorenarbeit NRW. Die Dokumentationen beider Veranstaltungen, an denen insgesamt mehr als 100 Akteure aus lokalen Demenznetzwerken teilgenommen haben, sind auf der Internetseite der Netzwerkstelle veröffentlicht.

Zur Dokumentation | 23. Juni 2020
Zur Dokumentation | 14. Juli 2020

 

Ankündigung – Hessisches Austausch- und Vernetzungstreffen | Online

Trotz unterschiedlicher regionaler Strukturen verfolgen lokale Demenznetzwerke meist die gleichen Ziele und müssen sich ähnlichen Herausforderungen stellen. Gemeinsam mit dem Demenzatlas Hessen lädt die Netzwerkstelle zu einem digitalen Austauschtreffen ein. Haupt- und ehrenamtliche Netzwerkerinnen und Netzwerker erhalten Gelegenheit, bisherige und neue Herausforderungen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Ideen zu entwickeln.

Termin: 03. September 2020, 10.00-13.30 Uhr

Zur Einladung

 

Neu im Team – Netzwerkstelle erhält Verstärkung

Um im Rahmen des neuen Bundesprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ ein Begleitangebot zur Beratung der neuen Förderprojekte aufzubauen, gibt es in der Netzwerkstelle seit Juni 2020 Verstärkung: Nadine Gold ist Gerontologin, Erwachsenenbildnerin sowie selbstständige systemische Beraterin (DGSF) und Marte Meo Therapeutin. Neben ihrer Expertise im Bereich der Versorgung von Menschen mit Demenz ist sie selbst eine erfahrene Netzwerkakteurin.
Der Gesundheitswissenschaftler und Soziologe Tobias Stacke verfügt über Erfahrungen in verschiedenen gesundheitsbezogenen Arbeitsfeldern. Durch seine Arbeit beim Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) ist er Experte im Wissenschafts-Praxis-Transfer. Von dem neuen Beratungsangebot sollen auch bestehende Demenznetzwerke profitieren.

Zum Kontakt

 
Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“
 

Zweite Förderrunde – Bewerbungen bis zum 11. September 2020

Im Juli hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) die Ausschreibung für die zweite Förderrunde im Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ veröffentlicht. Das Programm richtet sich an Landkreise und kreisfreie Städte, in denen bisher keine Lokalen Allianzen gefördert wurden. Die zweite Förderwelle startet am 1. Januar 2021. Interessierte Netzwerkakteure können sich bis zum 11. September 2020 bewerben. Die Netzwerkstelle unterstützt bei der Bewerbung, Antragstellung und in der Förderphase bei der Umsetzung ihrer Projekte.

Zur Ausschreibung

 
Nationale Demenzstrategie
 

Startschuss für Nationale Demenzstrategie

Das Bundeskabinett hat am 1. Juli 2020 die Nationale Demenzstrategie auf den Weg gebracht. Ziel ist, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen nachhaltig zu verbessern. Die Strategie wurde in gemeinsamer Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) unter Mitwirkung der Bundesländer, Kommunen und einer Vielzahl von Organisationen erarbeitet. Die Netzwerkstelle hat sich im Handlungsfeld „Strukturen zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz an ihrem Lebensort aus- und aufbauen“ an der Formulierung konkreter Maßnahmen beteiligt und wirkt nun an der Umsetzung der Strategie mit.

Zur Strategie

 

Auftakt zur Umsetzung – Einladung zur Live-Diskussion

Die Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie beginnt mit einer offiziellen Auftaktveranstaltung: In einer Live-Übertragung im Internet diskutieren Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek über die Entstehung und Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie. Wer sich virtuell an der Diskussion beteiligen möchte, kann seine Fragen vorab und während der Diskussion an die Ministerinnen und den Minister stellen. Per Live-Schaltung dabei ist der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering.

Termin: 23. September 2020, 12.30-14.00 Uhr | Online

Zur Veranstaltung

 

Corona – Maßnahmen zur Unterstützung für Menschen mit Demenz

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Abstandsregelungen beeinflussen die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen auf vielfältige Weise. Die im Juli von der Bundesregierung beschlossene Nationale Demenzstrategie verfolgt Maßnahmen, die diese Zielgruppe – auch in der aktuellen Corona-Situation – unterstützen können. Eine Zusammenstellung dieser Maßnahmen wurde gesondert veröffentlicht.

Zum Beitrag

 

Im Gespräch – Videointerview mit Sabine Jansen

Warum ist es so wichtig, dass es eine Nationale Demenzstrategie gibt? Und wie können die beschlossenen Maßnahmen in den Kommunen vor Ort umgesetzt werden? Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG), hat über diese und weitere Fragen rund um die Nationale Demenzstrategie mit Detlef Rüsing vom Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA) der Hochschule Osnabrück gesprochen. Das Interview wurde aufgezeichnet und kann bei YouTube angeschaut werden.

Zum Videointerview

 
Netzwerkarbeit in Zeiten von Corona
 

Umgang mit Abstand – Tipps für Besuche im Pflegeheim

Seit einigen Wochen sind Besuche in Pflegeheimen in allen Bundesländern wieder möglich. Da die Bewohnerinnen und Bewohner in besonderer Weise vor Infektionen geschützt werden müssen, ist das Einhalten von Abstandsregeln und Hygienekonzepten dringend geboten. Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg hat Tipps und Ideen zusammengestellt, wie Einrichtungen und Gäste die Abstandsregeln im Kontakt mit Menschen mit Demenz umsetzen können.

Zu den Tipps

 

Durchführung von Veranstaltungen – Hinweise vom Digital-Kompass

Die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden nach und nach gelockert, Einrichtungen öffnen vorsichtig ihre Türen und erste Präsenzveranstaltungen sind in Planung. Eine Handreichung des BAGSO-Projekts Digital-Kompass hilft Vereinen und Initiativen, ihre Veranstaltungen unter den aktuellen Bedingungen des Infektionsschutzes zu planen und sicher durchzuführen.

Zur Handreichung

 

„Die Dame aus dem Handy“ – Ein virtueller Kontakt der besonderen Art

Dass Kontaktaufnahmen zu Menschen mit Demenz auch durch kleine, wenig Aufsehen erregende Initiativen gelingen können, zeigt Regina Petri, Mitarbeiterin der Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden. Über „Fotogrüße“ hält sie Kontakt zu der 85-jährigen Christiane, die an einer fortgeschrittenen Demenz leidet. Die Fotos erhält die betreuende Tochter auf ihr Handy, um ihre Mutter zu aktivieren. Sie war es auch, die bemerkt hat, dass ihre Mutter durch das Betrachten von Bildern wacher und fröhlicher wird. Regina Petri schickt inzwischen wöchentlich Fotogrüße mit vielfältigen Motiven aus ihrer unmittelbaren Umgebung. Für Christiane, die die Bilder stets mit Freude kommentiert, ist die „Dame aus dem Handy“ eine wichtige Kontaktperson geworden. Die Geschichte ist nachzulesen im 21. Kalenderblatt der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG).

Zu den Kalenderblättern

 

Zusätzlich belastet – Pflegende Angehörige in der COVID-19-Krise

Die meisten pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause versorgt – oft von ihren Angehörigen. Welchen Herausforderungen sich pflegende Angehörige in der häuslichen Pflegesituation in Zeiten der Corona-Pandemie gegenübersehen, hat das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einer Studie untersucht. Dafür wurden bundesweit 1.000 pflegende Angehörige befragt. Viele, insbesondere Angehörige von Menschen mit Demenz, berichten von einer deutlichen Verschlechterung ihrer Situation, unter anderem durch wegfallende Unterstützungsangebote.

Zur Studie

 

Nachdenk- und Diskussionspapier – Care trotz Corona

Das Coronavirus stellt ältere Menschen in ihrem Alltag weiterhin vor große Herausforderungen. Dies gilt in besonderer Weise für diejenigen, die von einer Demenz betroffen sind. Wie können wir jedoch Menschen mit Demenz schützen und gleichzeitig die Gefahr von Isolation und Einsamkeit verhindern? Und in welchem Verhältnis stehen unsere Schutzmaßnahmen zum Recht der Betroffenen auf Selbstbestimmung? Mit dem Nachdenk- und Diskussionspapier „Care trotz Corona mit und für Menschen mit Demenz“ erinnern mehrere Demenz-Organisationen aus Österreich und Belgien an den Wert eines ganzheitlichen Menschenbildes und eines ebensolchen Gesundheitsverständnisses.

Zum Nachdenk- und Diskussionspapier

 
Beispiele guter Praxis
 

An vielen Orten in Deutschland haben sich Vereine, Organisationen, Kommunen und weitere Akteure zu lokalen Netzwerken verbunden, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen. Auf unserer Internetseite sammeln wir fortlaufend gute Praxisbeispiele.

Zur Übersicht

In jedem Newsletter stellen wir ein nachahmenswertes Beispiel vor:

 

Aachen – Ein Stadtteil kümmert sich um seine Nachbarinnen und Nachbarn

Im Aachener Stadtteil Haaren können nicht nur Pflegekräfte und Angehörige mit Menschen mit Demenz umgehen, sondern auch Optiker, Feuerwehrleute und Sparkassenmitarbeiter. Dank der Methode „Marte Meo“ ist Demenz in Haaren kein Tabu mehr. Angefangen hat die Erfolgsgeschichte im Seniorenzentrum "Am Haarbach". Dort wird Marte Meo seit 2005 fachübergreifend eingesetzt. Regelmäßige Schulungen für Pflegekräfte, Angehörige und ehrenamtlich Tätige vermitteln den ressourcenorientierten Ansatz, der sowohl den Kontakt als auch die Kommunikation mit Menschen mit Demenz erleichtert. Die Öffnung des Seniorenzentrums in den Stadtteil sowie Kooperationen mit Vereinen, Geschäftsleuten und der Lokalpolitik haben den gesamten Stadtteil Haaren zu einem demenzfreundlichen Ort gemacht.

Zum Praxisbeispiel

 
Veranstaltungen
 

Fachtag – „So früh schon?! Wege im Umgang mit besonderen Herausforderungen“

Menschen, die bereits im früheren Lebensalter an einer bestimmten Form von Demenz erkranken, zeigen häufig auch Veränderungen ihrer Persönlichkeit. Bei eingeschränkter Einsicht der Betroffenen in ihre Erkrankung kann es mitunter zu aggressivem Verhalten, ständiger Unruhe oder auch Teilnahmslosigkeit kommen. Der Fachtag in Dresden widmet sich herausfordernden Verhaltensweisen. Neben Informationen über Hintergründe werden Wege zum Umgang mit diesen sowie Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt. Veranstalter ist die Landesinitiative Demenz Sachsen e.V. - Alzheimer Gesellschaft.

Termin: 12. September 2020, 9.00-16.30 Uhr

Zum Flyer | Zur Anmeldung

 

Fachtagung DeMigranz – „Voneinander lernen“

Das Projekt DeMigranz will dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz und Zuwanderungsgeschichte sowie ihre Familien besser über das Thema Demenz informiert sind, Zugang zu Unterstützungsangeboten finden und diese nutzen. Kernaufgabe von DeMigranz ist es, Initiativen zum Aufbau von Informations- und Beratungsangeboten in den einzelnen Bundesländern voranzutreiben. Das von Demenz Support Stuttgart durchgeführte Projekt ist mit der Fachtagung in Hamburg zu Gast. Neben themenbezogenen Vorträgen erhalten die Teilnehmenden Gelegenheit für Austausch und Netzwerkbildung. Gefördert wird DeMigranz von der Robert Bosch Stiftung.

Termin: 17. September 2020, 10.00-16.30 Uhr

Zum Programm

 

„Demenz – wir müssen reden!“ – Online-Veranstaltung zum Welt-Alzheimertag

Mit einer virtuellen Veranstaltung greift die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) das diesjährige Motto „Demenz – wir müssen reden!“ auf. Neben Einblicken in Medizin und Forschung geht es auch um Erfahrungen mit der Corona-Situation sowie um Aspekte aktueller Pflegepolitik. Die kostenlose Veranstaltung findet über die Plattform Zoom statt. Eine Anmeldung ist per E-Mail erforderlich: info@deutsche-alzheimer.de.

Termin: 21. September 2020, 15.00-17.00 Uhr

Zum Programmflyer

 

Veranstaltungskalender und Ideenbörse – Deutsche Alzheimer Gesellschaft

Beim Welt-Alzheimertag und der Woche der Demenz ist durch die Corona-Pandemie in diesem Jahr viel Kreativität und Flexibilität gefragt: Fachtagungen, Gottesdienste oder Tanzcafés werden nicht wie geplant stattfinden können. Auf der Internetseite der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) findet sich deshalb neben einem Veranstaltungskalender eine Ideenbörse für Veranstaltungen zum Welt-Alzheimertag in Zeiten von Corona.

Zur Internetseite

 

Online-Seminar – Filmkultur für Menschen mit Demenz

Wie kann ein alters- und demenzsensibles Filmangebot gestaltet werden? Dieser Frage widmet sich das Kulturnetzwerk Silberfilm in diesem Online-Seminar. Das Kulturnetzwerk unterstützt bereits seit einigen Jahren die Medienarbeit für Menschen mit Demenz an verschiedenen Orten. Basierend auf diesen Erfahrungen stellt Sabine L. Distler Strategien und Umsetzungsmöglichkeiten für regionale filmkulturelle Teilhabe im Alter vor. Das kostenfreie Online-Seminar wird von kubia angeboten.

Termin: 7. Oktober 2020, 14.00-15.00 Uhr

Zum Online-Seminar

 

Fachdialog – Schmerzen und Leid lindern

Das Schmerz-Konzept "Total Pain" hat Cicely Saunders mit Blick auf Menschen mit einer Krebserkrankung entwickelt. Es berücksichtigt vier Dimensionen des Schmerzes: die physische, psychische, spirituelle und soziale Dimension. Inwiefern "Total Pain" auch bei alten Menschen mit und ohne Demenz ein hilfreiches Konzept ist, beleuchtet der Fachdialog, der anstelle der 15. Fachtagung Palliative Geriatrie Berlin stattfindet. In Vorträgen und Diskursen erörtern nationale und internationale Mitwirkende die vielfältigen Aspekte einer sinnvollen Palliativen Geriatrie und Alters-Hospizarbeit.

Termin: 9. Oktober 2020, 9.00-13.30 Uhr

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11. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft – Neuer Termin 2022

Aufgrund der Corona-Situation kann der 11. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) nicht wie ursprünglich geplant vom 8. bis 10. Oktober 2020 stattfinden. Da für 2021 kein Termin gefunden werden konnte, wird der Kongress in Mühlheim an der Ruhr um zwei Jahre verschoben.

Termin: 29. September bis 1. Oktober 2022

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Medien und Veröffentlichungen
 

EmpowerMenz – Neue Internetseite

Als Zusammenschluss unterstützter Selbsthilfegruppen von Menschen mit Vergesslichkeit wurde EmpowerMenz im November 2019 in Stuttgart gegründet. Dem Netzwerk gehören zurzeit sechs Gruppen aus Deutschland, vier aus Österreich und drei aus der Schweiz an. Im Sinne eines gemeinsamen Lernens zielt EmpowerMenz darauf, unterstützte Selbsthilfegruppen in den Austausch zu bringen und sich gegenseitig zu stärken. Seit kurzem hat das Netzwerk eine eigene Internetseite: Unter www.empowermenz.com finden Interessierte sämtliche Angebote und Aktivitäten des Netzwerks. Betroffene sind herzlich eingeladen, das Netzwerk zu erweitern und die eigenen Erfahrungen, Bedürfnisse, Wünsche und Ideen einzubringen.

Zur Internetseite

 

EU-Projekt "INDEED" – Online-Lernplattform zur Demenz

Das EU-Projekt „Innovation for Dementia in the Danube Region“ - kurz INDEED - zielt auf eine Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz in der Donau-Region. Seit kurzem verfügt das Projekt über eine kostenfreie Plattform in englischer Sprache. Zielgruppe des Online-Angebots sind Haupt- und Ehrenamtliche, die in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz tätig sind. Neben medizinischen Hintergrundinformationen zum Thema zeigen Videos und Beispiele guter Praxis, wie Netzwerke mit Partnerinnen und Partnern unterschiedlicher Fachrichtungen aufgebaut werden können.

Zur Online-Lernplattform

 

Im Film erklärt – „Autofahren und Demenz“

Bei einer beginnenden Demenz können einige Betroffene noch sicher Auto fahren, aber das nimmt mit fortschreitender Erkrankung ab und bedeutet ein Risiko für sie selbst und andere. Doch viele wollen auf diese Form der Mobilität nicht verzichten. Für die Angehörigen ist es eine Herausforderung, den Betroffenen davon zu überzeugen, den Führerschein abzugeben. Um Lösungsansätze aufzuzeigen, hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) im Rahmen der Initiative Demenz Partner den Kurzfilm „Autofahren und Demenz“ produziert.

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Praxishandbuch – „Theater in der Pflege von Menschen mit Demenz“

Wie kann man Menschen mit Demenz zu künstlerischem Ausdruck verhelfen und den Zugang zu kultureller Bildung möglich machen? In einem dreijährigen, interdisziplinären Forschungsprojekt haben Wissenschaftlerinnen der Hochschule Osnabrück ein theaterpädagogisches Interventionskonzept für Menschen mit leichter bis schwerer Demenz erarbeitet und wissenschaftlich evaluiert. Stefanie Seeling, Franziska Cordes und Jessica Höhn haben das Praxishandbuch im Beltz Juventa Verlag veröffentlicht.

Zum Praxishandbuch

 

Handbuch – Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz

Jeder Mensch möchte gehört werden, sich verstanden, angenommen und zugehörig fühlen. Doch wie gelingt es Pflegekräften, diesem Bedürfnis bei Menschen mit Demenz nachzukommen? Die passenden Antworten aus dem Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz bringt dieses Handbuch auf den Punkt. In klarer Sprache und mit erklärenden Bildern erfahren Pflege- und Betreuungskräfte, wie der Standard praktisch umzusetzen ist.

Zum Handbuch

 

Buch – Herausforderndes Verhalten bei Demenz

Wenn Menschen mit Demenz sich überfordert fühlen oder Angst haben, können sie gereizt oder aggressiv reagieren. Betreuungskräfte, die Aggressionen unterbinden oder bestimmte Handlungen durchsetzen wollen, erreichen häufig das Gegenteil: eine Eskalation der Situation. Das Buch „Herausforderndes Verhalten bei Demenz. Bedürfnisse erkennen und gelassen darauf eingehen“ zeigt Pflegefachkräften und Betreuungspersonen von Menschen mit Demenz, wie sie Auslöser für herausforderndes Verhalten frühzeitig erkennen und vorbeugen können. Anhand typischer Pflegesituationen zeigt das Autorenteam Strategien auf, die Menschen mit Demenz mehr Autonomie und Lebensqualität erleben lassen.

Zum Buch

 

Dokumentation der Fachtagung – „Musik und Demenz“

Mehr als 200 Interessierte nahmen im vergangenen Oktober an der zweitägigen Fachtagung „Musik und Demenz“ in Hamburg teil. Mit der interdisziplinär ausgerichteten Veranstaltung griff der Landesmusikrat Hamburg eine der großen Herausforderungen des demografischen Wandels auf: Die Sicherstellung einer empathischen, aktivierend-befähigenden Pflege, Betreuung und Unterstützung von Menschen mit Demenz. Mit der vorliegenden Dokumentation liegt eine anregende Rückschau der Fachtagung vor.

Zur Dokumentation

 
Ausschreibungen
 

Hertie-Preis 2020 – Verlängerung der Ausschreibung und Extra-Schwerpunkt

Der Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe zeichnet vorbildliche Aktivitäten von Selbsthilfegruppen und sehr engagierten Menschen im Bereich der Multiplen Sklerose sowie neurodegenerativer Erkrankungen aus. In diesem Jahr mussten viele aktive Menschen durch die Corona-Situation in kürzester Zeit neue Wege finden, um ihr Engagement fortsetzen zu können. Die gemeinnützige Hertie-Stiftung ruft daher zusätzlich Menschen zur Bewerbung auf, deren Projekt und Engagement erst im Rahmen von Corona entstanden ist oder aufgrund der neuen Umstände eine wichtige Bedeutung bekommen hat. Bewerbungen sind bis zum 15. September 2020 per E-Mail an die Hertie-Stiftung zu richten.

Zur Ausschreibung

 

Zweite Förderrunde – „Die Verantwortlichen #DIGITAL“

Sie möchten Ihre Internetseite erneuern? Oder erfahren, welche Möglichkeiten sich durch die Digitalisierung für Ihre Öffentlichkeitsarbeit eröffnen? Das von der Robert Bosch Stiftung und dem Bundesinnenministerium geförderte Programm „Die Verantwortlichen #DIGITAL“ geht in die zweite Runde. Gemeinnützige Organisationen, die noch überwiegend analog und mit Ehrenamtlichen arbeiten, können sich vom 1. September bis zum 16. Oktober 2020 für eine professionelle Beratung bewerben. Die ausgewählten Organisationen erwartet eine individuell zugeschnittene Begleitung bei der Erarbeitung der eigenen Digitalisierungsstrategie.

Zu den Teilnahmekriterien

 
Sonstiges
 

Projekt DemWG – Ambulant betreute Wohngemeinschaften gesucht

DemWG ist ein bundesweites Projekt des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Erlangen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Versorgung und Lebensqualität von Menschen mit Demenz und kognitiven Beeinträchtigungen in ambulant betreuten Wohngemeinschaften. Wohngemeinschaften, die am Projekt teilnehmen möchten, können sich bis zum 30. September 2020 bei den Projektverantwortlichen melden.

Kontakt für Bayern und Baden-Württemberg:
Universitätsklinikum Erlangen, E-Mail: DemWG.ps@uk-erlangen.de

Kontakt für alle anderen Bundesländer:
Universität Bremen, E-Mail: DemWG@uni-bremen.de

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Plakate zum Welt-Alzheimertag – „Wir müssen reden!“

Zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit rund um die Woche der Demenz und den Welt-Alzheimertag am 21. September bietet die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) interessierten Akteuren Werbeplakate mit dem Motto „Wir müssen reden“ in unterschiedlichen Formaten sowie ein Leporello zur kostenfreien Bestellung an. Bei Interesse können Sie diese Materialien für Ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Bestellungen richten Sie per E-Mail oder telefonisch unter 030 – 259 37 95-0 an die DAlzG.

Zur Internetseite der DAlzG

 

Schleswig-Holstein – Projekt "Gemeinsam gegen Einsamkeit"

Für Menschen mit Demenz ist der Kontakt zu Familie und Freunden besonders wichtig. Vor allem, wenn diese nicht in der Nähe wohnen. Die Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V., das Kompetenzzentrum Demenz und die Techniker Krankenkasse (TK) haben deshalb das Projekt "Gemeinsam gegen Einsamkeit" gestartet. Mithilfe eines einfachen "Ein-Knopf-Computers", genannt KOMP, können Menschen mit Demenz mit ihrer Familie und Freunden in Kontakt bleiben. Über den Bildschirm werden Fotos, Nachrichten und Videoanrufe übertragen. Da der Computer keinerlei digitale Vorkenntnisse erfordert, eignet er sich insbesondere für Menschen, die nur wenig Erfahrung mit Technik haben.

Zum Projektflyer
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