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Netzwerkstelle – Newsletter Nr. 7 | Dezember 2020

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

in diesem besonderen, uns alle herausfordernden Jahr bedanken wir uns herzlich für das wachsende Interesse an unserem Newsletter. Wir hoffen, Sie gut versorgt zu haben mit Wissenswertem rund um die Netzwerkarbeit und Demenz und freuen uns, wenn wir Sie auch 2021 auf dem Laufenden halten dürfen.

Für 2021 sind wieder vielfältige Angebote der Netzwerkstelle in Planung, die wir hoffentlich bald auch wieder „in echt“ durchführen können. Weiteres erfahren Sie über diesen Newsletter und unsere Website www.netzwerkstelle-demenz.de.

Wir wünschen Ihnen schöne Weihnachtstage und einen guten Übergang ins neue Jahr. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Ihr Team der Netzwerkstelle Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

 
Inhalt
 
Aus der Netzwerkstelle
 

Ankündigung – Austausch- und Vernetzungstreffen in Niedersachsen

Durch die anhaltende Corona-Pandemie sind Netzwerke nach wie vor gefordert, neue Formen der Zusammenarbeit zu finden. Welche Wege gibt es, um die Arbeit im Netzwerk aufrecht zu erhalten? Wie können bestehende Angebote unter Kontaktbeschränkungen weitergeführt werden? Gemeinsam mit den gerontopsychiatrischen Kompetenzzentren in Niedersachsen bietet die Netzwerkstelle am 4. Februar 2021 einen überregionalen Online-Austausch an. Eingeladen sind lokale Hilfenetzwerke im Bereich Demenz und weiterer gerontopsychiatrischer Erkrankungen.  

Termin: 4. Februar 2021, 9.30-13.30 Uhr

Zur Veranstaltung und Anmeldung

 

Netzwerkarbeit unter Corona – Dokumentationen jetzt verfügbar

Erneute Kontakteinschränkungen und durch Corona bedingte Herausforderungen sorgen auch für Austauschbedarf in der Netzwerkarbeit. Dem kam die Netzwerkstelle mit zwei Veranstaltungen nach:
Unter dem Titel „Mit Corona im Gepäck neue Wege gehen“ haben sich am 27. November 2020 Berliner Akteure aus dem Handlungsfeld Demenz digital über ihre Erfahrungen in Corona-Zeiten ausgetauscht. Nach zwei Kurzvorträgen hatten die Teilnehmenden in thematischen Foren Gelegenheit, miteinander in den Dialog zu kommen. Das Austauschforum fand in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Berlin statt.

Zur Veranstaltungsdokumentation

Auch beim bundesweiten Online-Austausch am 1. Dezember 2020 kamen mehr als 40 Personen aus Lokalen Allianzen und weiteren Demenznetzwerken zusammen, um von ihren Erfahrungen aus der täglichen Netzwerkarbeit in Zeiten von Corona zu berichten. Neben dem Erfahrungsaustausch bot die zweistündige Veranstaltung „Neue Wege finden – Wie Corona das Netzwerken verändert“ den Teilnehmenden Gelegenheit, digitale Methoden für die eigene Netzwerkarbeit kennen zu lernen.

Zur Veranstaltungsdokumentation

 

Online-Auftakt erste Förderwelle – Dokumentation jetzt verfügbar

Zum Start der 23 neu geförderten Lokalen Allianzen lud die Netzwerkstelle am 29. Oktober 2020 die Netzwerkerinnen und Netzwerker zu einem gemeinsamen Online-Auftakt ein. Verschiedene Dialog-Gruppen zur Zusammenarbeit im Netzwerk, Bedarfsermittlung und Öffentlichkeitsarbeit ermöglichten ein gegenseitiges Kennenlernen und fachlichen Austausch. Durch eine visuelle Begleitung wurden die Inhalte der Veranstaltung auch in Bildern festgehalten werden. 

Zur Veranstaltungsdokumentation

 
Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“
 

Neue Lokale Allianzen – Erste Einblicke in die Anfänge der Netzwerkarbeit

23 neue Lokale Allianzen haben im Oktober 2020 mit Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ihre Projektarbeit aufgenommen. Drei Jahre lang widmen sie sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten der Unterstützung und der Schaffung von Teilhabe von Menschen mit Demenz sowie ihren An- und Zugehörigen. Zwei Netzwerke geben erste Einblicke in ihr Projektvorhaben:

In Thüringen setzt sich das „Netzwerk Lokale Allianz für Menschen mit Demenz Jena“ dafür ein, dass Menschen mit Demenz so lang wie möglich selbstständig und selbstbestimmt in ihrem vertrauten Umfeld leben können. Neben Angeboten zur Beratung, Information und Unterstützung ist es ein Anliegen des Netzwerks, das Thema Demenz in die Öffentlichkeit zu bringen. 

Zur Mitteilung | Rathaus Jena vom 26.11.2020

Auch im nordrhein-westfälischen Warstein hat das Netzwerk „Miteinander“ mit dem Aufbau eines Hilfenetzwerks begonnen. In der ländlich geprägten Region berät das Netzwerk von Demenz betroffene Familien und vermittelt diesen Unterstützungsangebote. Zum Angebot gehört zudem der Aufbau einer Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche, die Menschen mit Demenz begleiten werden.

Zur Mitteilung | Stadtmarketing Warstein vom 24.11.2020
 

 
Wissenswertes in Zeiten von Corona
 

Nationale Demenzstrategie – Neue Alltagsmasken kostenfrei bestellbar

Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Begleitpersonen bedürfen während der Pandemie eines besonderen Schutzes. Mit der in diesem Jahr gestarteten Nationalen Demenzstrategie (NDS) sind vielfältige Maßnahmen auf den Weg gebracht worden, die Menschen mit Demenz sowie ihre An- und Zugehörigen in ihrer Lebenssituation unterstützen. Ab sofort stellt die Bundesregierung interessierten Netzwerken Alltagsmasken mit dem Aufdruck „Nationale Demenzstrategie“ zur Verfügung. Pro Netzwerk können bis zu 10 Masken kostenfrei über folgende Wege bestellt werden:

E-Mail: publikationen@bundesregierung.de
E-Mail: gebaerdentelefon@sip.bundesregierung.de
Telefon: 030/18 27 22 72 1
Fax: 030/18 10 27 22 72 1

Hinweis zur Bestellung:
Geben Sie bei Interesse Ihre Adresse und die Artikelnummer 3GW205 an.

 

Soziale Teilhabe in Pflegeheimen – Stellungnahme der BAGSO

Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben, haben ein Recht auf tägliche Besuche und Kontakt untereinander. Für Menschen mit Demenz sind regelmäßige Besuche von besonderer Bedeutung: Sie können Kontaktverbote vielfach nicht einordnen und brauchen ihnen vertraute Menschen für ihr Wohlbefinden. Das gilt ungeachtet der Gefahr einer möglichen Ansteckung mit dem Corona-Virus. Die zum Internationalen Tag der Menschenrechte veröffentlichte Stellungnahme der BAGSO richtet sich an Politik und Verwaltung, an die Leitungen und Träger von Pflegeeinrichtungen und an die Gesellschaft. Sie benennt Mindestanforderungen und Rahmenbedingungen, wie soziale Teilhabe auch unter Corona-Bedingungen gelingen kann.

Zur Stellungnahme

 

Impfempfehlungen für pflegende Angehörige – Forderung der DAlzG

75 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zu Hause durch Angehörige, Freunde und Nachbarn versorgt. Dies trifft auch auf rund zwei Drittel aller Demenzerkrankten zu. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie bekommen die An- und Zugehörigen eine noch größere Bedeutung für die tägliche Betreuung und Pflege. Werden sie krank, ist eine Versorgung der zu Hause lebenden Menschen mit Demenz nicht mehr gewährleistet. In ihrer Pressemitteilung vom 14. Dezember 2020 fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) deshalb, dass in der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) auch die pflegenden Angehörigen als zu priorisierende Personengruppe für eine Impfung gegen Covid-19 genannt werden.

Zur Pressemitteilung der DAlzG

 

Zusammen gegen Corona – Gemeinsam fit mit Martina Voss-Tecklenburg

Persönliche Kontakte sowie Aktivitäten, die in Vereinen oder privaten Gruppen stattfinden, sind gegenwärtig eingeschränkt oder gar nicht möglich. Dabei wirken sich regelmäßiger Sport und Bewegung positiv auf die Lebensqualität und den Krankheitsverlauf von Menschen mit Demenz aus. Martina Voss-Tecklenburg, Trainerin der deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen, engagiert sich als Demenzbotschafterin bei der Aktion „TEAMGEIST für Menschen mit Demenz“. In vier Kurzvideos zeigt sie Bewegungsübungen zur Förderung von Kraft, Balance und Koordination, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

Zu den Videos

 

„Es war einmal …“ – Virtuelle Märchenstunden für Menschen mit Demenz

Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Menschen in Pflegeeinrichtungen nach wie vor wenig Kontakt zu Angehörigen und Freunden. Auch Begegnungen und Veranstaltungen im Haus sind nur eingeschränkt möglich. Im bundesweiten Präventionsprojekt „Es war einmal… MÄRCHEN UND DEMENZ MULTIMEDIA“ helfen virtuelle Märchenstunden, Menschen mit Demenz zu aktivieren und nachweislich ihr geistiges Wohlbefinden zu verbessern. Urheber des Projekts ist MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur. Das bundesweit einzigartige Projekt zur Gesundheitsförderung entspricht vollumfänglich dem Präventionsgesetz und wird bereits in vielen Bundesländern erfolgreich umgesetzt. 

Zur Internetseite „Märchen und Demenz“

 
Beispiele guter Praxis
 

An vielen Orten in Deutschland haben sich Vereine, Organisationen, Kommunen und weitere Akteure zu lokalen Netzwerken verbunden, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen. Auf unserer Internetseite sammeln wir fortlaufend gute Praxisbeispiele.

Zur Übersicht

In jedem Newsletter stellen wir ein nachahmenswertes Beispiel vor:

 

Demenz-Netzwerk-Uckermark – Gemeinsam für mehr Lebensqualität

In Brandenburg leben heute rund 60.000 Menschen mit Demenz. Demografisch zeichnet sich ab, dass es zukünftig noch mehr Menschen sein werden. Um Betroffene nicht nur medizinisch gut zu versorgen, sondern auch soziale Teilhabe und Lebensqualität zu ermöglichen, hat sich 2007 der Verein „Demenz-Netzwerk-Uckermark“ gegründet. Vier Regionalgruppen, in denen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Medizin, Ergo- und Physiotherapie, Beratung, der ambulanten und stationären Pflege sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger arbeiten, entwickeln individuelle Lösungen für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Die Mitglieder des Netzwerks eint das Ziel, die von Demenz betroffenen Menschen so lange wie möglich im eigenen Zuhause betreuen zu können. Mit über 40 aktiven Mitgliedern ist das Netzwerk inzwischen auch über die Landesgrenzen hinaus beispielgebend. 

Zum Praxisbeispiel

 
Veranstaltungen
 

Brandenburg – Demenz Partner-Kurs zwischen Gänsebraten und Christstollen

Demenz Partner sorgen dafür, dass Menschen mit Demenz möglichst lange zu Hause leben können. Jeder kann Demenz Partner werden – egal ob jung oder alt, berufstätig oder im Ruhestand, egal ob man jemanden mit Demenz persönlich kennt oder nicht. Am 29. Dezember 2020 bietet die Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. zum ersten Mal einen virtuellen Demenz Partner-Kurs an. Herzlich eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger im Land Brandenburg. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen nimmt Katrin Wizner bis zum 21. Dezember 2020 per Mail entgegen: wizner@alzheimer-brandenburg.de

Termin: 29. Dezember 2020, 13.00-14.30 Uhr

Zur Einladung

 

Fortbildung in NRW – „Qualifiziert fürs Quartier“

"Quartier ist da, wo das Herz wohnt" – Unter diesem Motto bietet das Netzwerk Soziales Neu Gestalten (SONG) seit 2012 die Fortbildung „Dienstleistungs- und Netzwerkmanagement“ an. Mitarbeitende in Netzwerken, die Leitungsaufgaben innehaben oder sich auf diese vorbereiten, können ab dem 18. Januar 2021 an der Fortbildung – organisiert durch das Ev. Johanneswerk in Bielefeld – teilnehmen. Orientiert an den Leitlinien der Sozialraumorientierung, gliedert sich die Fortbildung in verschiedene Module, in denen sich Präsenzzeiten mit Selbstlernphasen und Reflexions- sowie Beratungssettings abwechseln. Ein eigenes, durch Fachleute begleitetes Praxisprojekt rundet die einjährige Qualifizierung ab.

Termine: 18. Januar 2021 bis 22. Februar 2022

Zur Veranstaltung

 

Methodenkoffer – Web-Seminar des Forum Seniorenarbeit NRW

In den vergangenen Monaten wurde deutlich, dass nicht alle älteren Menschen Zugang zur digitalen Welt haben. Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts unter Beteiligung des Forum Seniorenarbeit NRW wurde deshalb im Herbst 2020 ein Methodenkoffer entwickelt. Wer die Anwendung des Methodenkoffers „Zugänge älterer Menschen in die digitale Welt gestalten“ kennenlernen und einzelne Methoden praktisch ausprobieren möchte, ist herzlich zum gleichnamigen Web-Seminar am 28. Januar 2021 eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos und auf 20 Personen begrenzt.

Termin: 28. Januar 2021, 10.00 -11.30 Uhr

Zum Web-Seminar
Zum Methodenkoffer

 
Medien und Veröffentlichungen
 

Nationale Demenzstrategie – Kurzfassung veröffentlicht

Am 1. Juli 2020 wurde die Nationale Demenzstrategie (NDS) verabschiedet. Mit über 160 Einzelmaßnahmen in vier Handlungsfeldern soll die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen in den nächsten Jahren deutlich verbessert werden. Die NDS wurde unter der Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) gefördert und entwickelt. Seit Mitte Dezember liegt eine Kurzfassung der NDS zum Herunterladen vor. 

Zur Kurzfassung der Nationalen Demenzstrategie

 

Über das Leben mit Demenz – Der Youtuber Leeroy Matata trifft Ben

Was bedeutet ein Leben mit Demenz für den betroffenen Menschen und seine Angehörigen? Der junge Youtuber Leeroy ist dieser Frage nachgegangen und hat sich mit Ben getroffen, der an Demenz erkrankt ist. Ben ist 62 Jahre alt und wohnt mit seinem Lebenspartner in Köln. Wie es Ben und seinem Partner mit der Erkrankung geht und wie sie alltäglichen Situationen begegnen, erzählen sie dem Youtuber. Die Reportage ist Teil der Initiative „Teamgeist für Menschen mit Demenz", die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen wurde.

Zur Youtube-Reportage

 

Musik und Demenz – Kurzfilme zum Instrumentalunterricht

Jeder Mensch hat das Recht auf Teilhabe an Bildung, Kunst und Kultur – unabhängig von Alter und körperlicher oder geistiger Einschränkungen. Die Violinpädagogin und Musikgeragogin Anke Feierabend unterrichtete ein Jahr lang eine an Demenz erkrankte Frau. Alle Unterrichtsstunden wurden auf Video aufgezeichnet und mit Erläuterungen auf der Internetseite „Musik und Demenz“ veröffentlicht. Die rund 80 Filmbeispiele zeigen, dass jeder Mensch einen individuell zugeschnittenen Unterricht benötigt. Viele der dargestellten Situationen beinhalten zudem typische Elemente, die im Umgang mit demenziell veränderten Personen zu erwarten und zu berücksichtigen sind.

Zur Internetseite

 

Demenz und Migration – Neue Materialien in englischer Sprache

Die Internetseite „Demenz und Migration“ richtet sich an Familien mit Migrationshintergrund, in denen ein Familienmitglied von Demenz betroffen ist. Das Portal bietet grundlegende Informationen über Demenz in türkischer, polnischer, russischer und nun auch in englischer Sprache. Auch fünf Erklärfilme zu Themen wie „Was ist Demenz?“ oder „Kommunikation und Umgang“ sind ab sofort auf Englisch verfügbar. Ebenfalls neu auf der Internetseite ist die Checkliste „Was tun nach der Diagnose Demenz?“, die auf Türkisch, Polnisch, Russisch und Englisch zum Download zur Verfügung steht.

Zu den Materialien

 

Arbeitshilfe – Kommunikation bei Demenz

Die Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung (GQMG) engagiert sich seit 1993 für Verbesserungen im Gesundheitswesen. Mit ihren über 700 Mitgliedern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie in den Bereichen Wissenschaft und Fortbildung sowie in der Vernetzung von Berufsfeldern aktiv. Im Juli dieses Jahres hat die GQMG die Arbeitshilfe „Kommunikation bei Demenz“ veröffentlicht: Personen, die Menschen mit Demenz begleiten, erhalten wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig alltagsnahe Hinweise auf eine gelingende Kommunikation in unterschiedlichen Phasen einer Demenzerkrankung.

Zur Arbeitshilfe

 

Kukuk-TV – Gerald Hüther im neuen Beitrag „Erinnern und Vergessen“

Muss Erinnern immer gut und Vergessen immer schlecht sein? Bin ich noch Ich, wenn ich mich nicht mehr erinnern kann? Was ist das Gedächtnis und wie verändert es sich im Alter und bei einer Demenz? Diesen und vielen weiteren Fragen geht der zweiteilige Beitrag „Erinnern und Vergessen“ des Teilhabekanals Kukuk-TV nach. Neben dem bekannten Neurobiologen und Buchautoren Prof. Dr. Gerald Hüther kommen im neuen Filmbeitrag unter anderem Menschen mit einer Demenzdiagnose, Mediziner sowie ein buddhistischer Mönch zu Wort.

Zum Filmbeitrag

 

Postkartenkalender 2021 – DEMENSCH

Mit ihrem alljährlichen DEMENSCH-Kalender zeigen der Gerontologe Thomas Klie und der Cartoonist Peter Gaymann, wie der Alltag von Menschen mit Demenz humorvoll in Szene gesetzt werden kann. Der Postkartenkalender enthält zwölf Cartoons, die das Thema Demenz nicht verharmlosen, aber den Blickwinkel verändern wollen. So versteht sich auch der neunte Kalender als Einladung zu einem menschenfreundlichen Umgang mit allen Herausforderungen eines Lebens und Alltags mit Demenz. Für 15,90 Euro kann der Kalender im Buchhandel erworben werden.

Zur Bestellung

 
Sonstiges
 

Wegweiser Demenz – Austausch und fachlicher Rat in neuen Foren

Die Ratgeberforen auf der Internetseite des Wegweisers Demenz geben Interessierten seit Jahren die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen oder Rat von Fachleuten einzuholen. Das Bundesfamilienministerium hat die Foren überarbeitet und um neue Funktionen erweitert: Mithilfe eines Suchfeldes können Beiträge nun nach Themen gefunden werden. Moderiert werden die Foren von Fachleuten, die mit ihrem Rat rund um das Thema Demenz zur Seite stehen. Anlässlich der anstehenden Weihnachtstage und der Kontaktbeschränkungen durch den Lockdown können die Foren auch ein Ort für zwischenmenschlichen Austausch sein.

Zu den Ratgeberforen

 

HOMESIDE – Studie über digitale Musik- und Leseangebote

Wie wirken Musik und Lesen auf Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen? Dieser Frage widmet sich die internationale Forschungsstudie HOMESIDE, an der auch die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) beteiligt ist. Das Projektteam sucht aktuell noch Menschen mit Demenz, die mit ihren Angehörigen musikalische oder literarische Angebote zuhause online nutzen möchten. Ziel dieser gemeinsamen Aktivitäten ist es, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und die Beziehung zu ihren Angehörigen im häuslichen Umfeld zu verbessern. Bis 2022 können interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch in die Studie aufgenommen werden.

Zur Studie

 

Baden-Württemberg – Modell-Quartiere im Projekt „Demenz im Quartier“

Fünf Modell-Quartiere in Inzigkofen, Walldorf, Offenburg-Bohlsbach, Heilbronn-Böckingen und Ulm-Alter Eselsberg werden in den nächsten zwei Jahren Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen schaffen, die diese in ihrem direkten Lebensumfeld unterstützen. Das Projekt „Demenz im Quartier“ soll neue Möglichkeiten der Teilhabe schaffen. Es wird von der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. als Projektträgerin begleitet und durch das Institut für Pflegewissenschaft der Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd wissenschaftlich ausgewertet. Die Förderung der Modell-Quartiere erfolgt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Zur Pressemitteilung