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Netzwerkstelle – Newsletter Nr. 8 | Februar 2021

 
Inhalt
 
Aus der Netzwerkstelle
 

Auftakt zur zweiten Förderrunde – Willkommen im bundesweiten Netzwerk

Schwarze Schultafel: ein mit bunter Kreide gemalter geöffneter Karton, aus dem bunte Pfeile herauskommen. Zu sehen ist weiterhin die Hand einer realen Person, die scheinbar den Karton in den Händen hält

Eine spannende Reise quer durch die Bundesrepublik ermöglichte das Speed-Dating bei der Online-Auftaktveranstaltung für die zweite Förderrunde im Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ am 16. Februar 2021. Auf Einladung der Netzwerkstelle hatten die neuen Projekte Gelegenheit, sich mit den anderen Lokalen Allianzen sowie Partnern im Bundesprogramm auszutauschen und Impulse für die Netzwerkarbeit mitzunehmen. Die 29 Lokalen Allianzen der zweiten Förderrunde haben Anfang Januar 2021 ihre Arbeit aufgenommen, um lokale Strukturen aufzubauen, die Menschen mit Demenz und ihre Familien im Alltag unterstützen.

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Ankündigung – Sächsisches Austausch- und Vernetzungstreffen

Unter dem Titel "Was wir gemeinsam schaffen – sächsische und bundesweite Entwicklungen im Themenfeld Demenz" lädt die Netzwerkstelle gemeinsam mit der Landesinitiative Demenz Sachsen e.V. Alzheimer Gesellschaft am 14. April 2021 zu einem digitalen Austausch- und Vernetzungstreffen ein. Im Austausch mit den Teilnehmenden werden Unterstützungsmöglichkeiten der Landesinitiative und der Netzwerkstelle, das Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ sowie die Nationale Demenzstrategie thematisiert.

Termin: 14. April 2021, 9.30 –13.30 Uhr 

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Niedersächsisches Vernetzungstreffen – Dokumentation ist online

Um in Niedersachsen den landesweiten Austausch lokaler Hilfenetzwerke im Bereich Demenz und weiterer gerontopsychiatrischer Erkrankungen zu befördern, fand am 4. Februar 2021 ein Online-Vernetzungstreffen statt. Fast 60 haupt- und ehrenamtliche Akteure tauschten sich über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze aus. Die Veranstaltung wurde von der Netzwerkstelle in Kooperation mit der gerontopsychiatrischen Beratungsstelle ambet und dem Caritas Forum Demenz durchgeführt.

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Digitale Denkanstöße – Neues Format ging erfolgreich an den Start

Insgesamt rund 130 Akteure haben am 8. und 10. Dezember 2020 an den „Digitalen Denkanstößen“, einem neuen Austauschformat der Netzwerkstelle, teilgenommen. Impulsgeberin des ersten Denkanstoßes zum Thema „In angemessener Weise über Demenz sprechen“ war Sabine Jansen von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG). Beim zweiten Austausch kamen Angela Pototschnigg von der Europäischen Arbeitsgruppe für Menschen mit Demenz (EWGPWD) und Peter Wißmann (Demenz Support Stuttgart) zum Thema „Teilhabe für Menschen mit Demenz“ mit den Anwesenden ins Gespräch. Die Beiträge wurden in einem Videomitschnitt aufgezeichnet. Aufgrund der hohen Nachfrage sind für 2021 weitere Digitale Denkanstöße geplant.

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Erweiterung der Internetseite – Wissenswertes rund um das Bundesprogramm

Wie können sich Netzwerke für das aktuelle Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ bewerben? Welche Begleitung erhalten die neuen Lokalen Allianzen von der Netzwerkstelle? Für diese und weitere Fragen zum Bundesprogramm haben wir auf unserer Internetseite in den Rubriken „Förderwellen“, „Fachliche Begleitung“ und „Kontakt“ nützliche Informationen zusammengestellt. Neben einer Übersicht über die Standorte der geförderten Projekte informieren die neuen Unterseiten über die Angebote der Netzwerkstelle zur Beratung und Vernetzung. 

Zur Internetseite | Bundesprogramm

 
Bundesprogramm "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz"
 

Lokale Allianzen in der Startphase – Einblicke in die Netzwerkarbeit

Rund 52 Lokale Allianzen haben im aktuellen Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ bereits ihre Arbeit aufgenommen. Drei Jahre lang widmen sie sich dem Aufbau von Strukturen, die Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen unterstützen und ihre soziale Teilhabe fördern. Hier stellen wir Ihnen Lokale Allianzen aus dem Bundesprogramm vor, die einen Einblick in ihre Anfangsphase in Zeiten von Corona gewähren.

In Sachsen setzt sich die „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz Delitzsch“, getragen vom Soziokulturellen Zentrum, für Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen ein. Um ein soziales Netz in der Region aufzubauen, haben bereits eine digitale Auftaktveranstaltung sowie ein weiteres Online-Treffen mit den Kooperationspartnern stattgefunden. Ziele des Netzwerks sind, zur Aufklärung und Sensibilisierung beizutragen, Angehörige zu entlasten und mit Freizeitangeboten die Teilhabe von Menschen mit Demenz zu stärken.

Zur Mitteilung | Soziokulturelles Zentrum „Mittendrin“
Zu den Mitteilungen | Landesinitiative Demenz Sachsen e.V.

Die Lokale Allianz in Heidelberg setzt mit ihrem Foto-Kunstprojekt „aufgeblüht“ ein Zeichen für Menschen mit Demenz. Ziel ist es, mit Ausstellungen an verschiedenen Orten die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Gemeinsam mit den Netzwerkpartnern sind weitere Angebote zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Demenz in Planung. Da coronabedingt zurzeit keine Ausstellungen möglich sind, arbeitet das Netzwerk verstärkt mit den sozialen Medien. Die Ausstellung kann bereits angefragt werden. 

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Nationale Demenzstrategie
 

„Sport bewegt Menschen mit Demenz“ – Projekt und Materialbox

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will das Sport- und Bewegungsangebot für ältere Menschen weiter ausbauen. Um die Teilhabe von Menschen mit Demenz stärker als bisher in den Fokus zu nehmen, führt der DOSB seit Oktober 2020 das vierteilige Projekt „Sport bewegt Menschen mit Demenz“ durch. Der DOSB stellt Vereinen, die Menschen mit Demenz bedarfsgerechte Aktivitäten anbieten wollen, eine Materialbox mit umfangreichen Ideen und Tipps zur Verfügung. Vereine können die Materialbox kostenfrei per E-Mail an demenz@dosb.de bestellen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie gefördert. Kooperationspartner ist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG).

Zum Projekt | Zur Materialbox

 

Newsletter zur Nationalen Demenzstrategie – Erste Ausgabe erschienen

Im Januar 2021 wurde der Newsletter zur Nationalen Demenzstrategie zum ersten Mal versendet. Der Newsletter wird von der Geschäftsstelle Nationale Demenzstrategie beim Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) herausgegeben und informiert regelmäßig über Neuigkeiten rund um die Nationale Demenzstrategie und ihre Umsetzung. Darüber hinaus enthält er Hinweise über Veröffentlichungen und Veranstaltungen im Themenfeld Demenz.

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Unterstützung von Menschen mit Demenz – Bundesregierung appelliert an Hausarztpraxen

Die Bundesregierung hat die Rolle der Hausarztpraxen in der Versorgung von Demenzkranken hervorgehoben. In einem gemeinsamen Brief vom 11. Januar 2021 rufen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Hausärztinnen und Hausärzte dazu auf, Angehörige von Menschen mit Demenz auf Angebote zur Beratung und Unterstützung hinzuweisen. Für Betroffene seien Hausarztpraxen häufig der erste Kontakt zum professionellen und medizinischen Versorgungsnetz. Der enge Kontakt und das Wissen um die Lebensgeschichte der Patientinnen und Patienten seien für den weiteren Krankheitsverlauf von großer Bedeutung.

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Wissenswertes in Zeiten von Corona
 

Gegen die Einsamkeit – Logbuch zum Download aus Rheinland-Pfalz

Hofkonzerte, Balkongespräche oder Mutmachbriefe: Seit Beginn der Corona-Pandemie sind bundesweit Aktivitäten entstanden, die ältere Menschen vor Vereinsamung schützen. Die Servicestelle des Landesnetzwerks „Anlaufstellen für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz“ hat das Logbuch „Compendium gegen die Einsamkeit in der Corona-Pandemie“ veröffentlicht. Das 120 Seiten umfassende Werk enthält vielfältige kreative Ideen und Anregungen, die zur Nachahmung und Vernetzung anregen. Positionspapiere, Links und weiterführende Informationen, beispielsweise zur Nationalen Demenzstrategie, runden die Sammlung ab.

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Beispiele guter Praxis
 

An vielen Orten in Deutschland haben sich Vereine, Organisationen, Kommunen und weitere Akteure zu lokalen Netzwerken verbunden, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen. Auf unserer Internetseite sammeln wir fortlaufend gute Praxisbeispiele.  

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In jedem Newsletter stellen wir ein nachahmenswertes Beispiel vor:

 

Würzburg – Kulturprogramm für Menschen mit und ohne Demenz

Rückenansicht einer älteren Dame, die im Museum vor einer Wand mit Ölgemälden steht

Eine Lokale Allianz der ersten Stunde ist das Würzburger Projekt „Kultur für Menschen mit und ohne Demenz“. Unter der Federführung des Trägervereins „Halma e. V. – Hilfen für alte Menschen im Alltag“ engagieren sich über 20 Netzwerkpartner dafür, dass Menschen mit Demenz an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen können, die ihre besonderen Bedürfnisse berücksichtigen. Die Vielfalt an Angeboten reicht von Museumsbesuchen über Tanzcafés bis hin zu Gottesdiensten und Konzerten des Würzburger Mozartfestes. Zum Erfolg des Netzwerks gehört eine gute Arbeitsteilung: Die kulturellen Einrichtungen konzipieren ihre Angebote selbst. Halma berät, welche besonderen Bedürfnisse Menschen mit Demenz haben und bietet Probeläufe für die Konzerte, Lesungen und Führungen an.

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Veranstaltungen
 

Online-Workshops – Dementia.Empathy.Education.Arts (DEMEDARTS)

Das österreichische Forschungsprojekt DEMEDARTS hat sich das Ziel gesetzt, die Gesellschaft für das Thema Demenz zu sensibilisieren. Ein Expertenteam aus den Bereichen Kunst, Bildung, Kunsttherapie, Gesundheit und Pflege bietet vier Online-Workshops an, in denen kreative Zugänge in der Kommunikation mit Menschen mit Demenz entwickelt werden. Die Workshops sind kostenfrei und richten sich an Angehörige, Jugendliche, Personen in Pflegeberufen sowie weitere Interessierte. Das künstlerische Forschungsprojekt wird vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gefördert und ist an der Universität für angewandte Kunst Wien angesiedelt.

Termine: 03. März bis 21. April 2021

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Online-Seminar – „Erinnern & Vergessen. Mit Kopf, Leib und Sinn(en)!“

Wie funktioniert Erinnern und Vergessen? Wozu brauchen wir diese Fähigkeiten? Fragen wie diese gewinnen im Alter an Bedeutung. Insbesondere für Menschen, die von Vergesslichkeit oder Demenz betroffen sind. Im Online-Seminar steht das Gedächtnis in seiner kognitiven, leiblichen sowie sinnlichen Dimension im Mittelpunkt. Das Seminar vom Team „Wachstum ab der Lebensmitte (W.a.L.)“ richtet sich an beruflich und ehrenamtlich Tätige im Bereich der Betreuung, Pflege und Sozialen Arbeit sowie an Studierende in Sozialberufen und an alle anderen am Thema Interessierten. Eine Anmeldung ist bis zum 18. März 2021 unter der E-Mail chpletzer@hotmail.com möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 129 Euro, für Studierende ermäßigt 104 Euro.

Termin: 25. März 2021, 9.11 – 16.15 Uhr

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Online-Schulungen – Demenz-Wohngemeinschaften

Eine Demenz-Wohngemeinschaft zu gründen und zu betreiben erfordert vielerlei Kenntnisse – vom Krankheitsbild über Versorgungsstrukturen bis hin zur Finanzierung. Das Projekt Demenz-Wohngemeinschaften bietet zu den Themen „Wie betreibe ich eine Demenz-WG?“ und „Wie gründe ich eine Demenz-WG“? eine jeweils 1,5-tägige kostenfreie Online-Schulung im März und im April 2021 an. Teilnehmen können Personen, die am Betrieb einer selbstverwalteten, ambulant betreuten Demenz-WG aktiv beteiligt sind bzw. sich für die Gründung einer solchen Wohngemeinschaft interessieren. Veranstaltet werden die Schulungen von der Hessischen Fachstelle für selbstverwaltete ambulant betreute Wohn-Pflege-Gruppen für Menschen mit Demenz. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sowie die Pflegekassen fördern das Projekt.

Termine:
26. bis 27. März 2021 | „Wie betreibe ich eine Demenz-WG?“
23. bis 24. April 2021 | „Wie gründe ich eine Demenz-WG?"

Zur Online-Schulung „Wie betreibe ich eine Demenz-WG?“
Zur Online-Schulung „Wie gründe ich eine Demenz-WG?"

 

Online-Seminar – Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz: Sakrale Kunst

Die Teilhabe am öffentlichen Leben einer Gesellschaft ist ein Menschenrecht. Durch die Pandemie und die anhaltenden Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung ist auch das Erleben von Kultur nur in begrenztem Maße möglich. Die dreitägige Online-Fortbildung „Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz, Schwerpunkt: Sakrale Kunst“ von (de)mentia+art geht auf die aktuelle Situation ein und bereitet für die Zeit vor, wenn sich Museen und Pflegeeinrichtungen für Menschen mit und ohne Demenz wieder öffnen können. Angesprochen sind Personen, die Führungen in Museen oder Kirchen anbieten sowie Pflegeeinrichtungen, die kulturelle Angebote für Menschen mit Demenz umsetzen möchten.

Termine: 13. bis 15. April 2021

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Online-Abschlusskongress – „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“

Das von der Robert Bosch Stiftung geförderte Graduiertenkolleg „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ lädt am 16. April 2021 zu seinem Online-Abschlusskongress ein. Seit 2016 erforscht das Kolleg innovative Ansätze für den Umgang mit Demenz im Akutkrankenhaus. Auf dem Kongress präsentieren die interdisziplinär arbeitenden Doktorandinnen und Doktoranden ihre Forschungsergebnisse in den Themenbereichen „Demenz messen“, „Kompetenzen stärken“, „In Bewegung bringen“ und „Achtsam begegnen“. Die Anmeldung zum Kongress erfolgt per E-Mail an kontakt@nar.uni-heidelberg.de.

Termin: 16. April 2021, 09.00-15.30 Uhr

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Online-Veranstaltung – Wanderkino in Pflegeheimen

Kinofilme entführen uns in eine Welt voller Erinnerungen an Heldenfiguren, erste Romanzen, Schwelgereien und Träume. Über das „Wanderkino“ können auch Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen einen besonderen Kinobesuch erleben. Die Möglichkeiten eines mobilen Kinos, insbesondere für Hochbetagte und Menschen mit Demenz, vermittelt die Online-Veranstaltung „Wanderkino mit Bettgeflüster: Kino im Altenheim“. Die einstündige Veranstaltung ist ein kostenfreies Angebot vom Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion (kubia).

Termin: 29. April 2021, 14.00-15.00 Uhr

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Medien und Veröffentlichungen
 

Menschen mit Demenz im Krankenhaus – Ausgezeichnete Projekte online

Die jährliche Netzwerktagung der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS) fand Ende 2020 erstmalig digital statt. Unter dem Titel „Menschen mit Demenz im Krankenhaus“ ging es um die Frage, wie Akutkrankenhäuser demenzsensibel gestaltet werden können. Im Mittelpunkt der vierteiligen Veranstaltungsreihe standen preisgekrönte Projekte aus Niedersachsen. Die Präsentationen aller neun Vorzeigeprojekte können als Kurzfilme über Youtube angeschaut werden.

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ÄrzteTag-Podcast – „Demenzgerechtes Bauen – wie geht das?“

Sich in seinem eigenen Wohnumfeld zuhause und geborgen zu fühlen, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Für Menschen mit Demenz trifft dies in besonderem Maße zu. Viele Studien zeigen, dass die Architektur von Räumen erheblich dazu beiträgt, dass Menschen mit Demenz sich leichter orientieren und zu mehr Ruhe finden können. Im Podcastgespräch berichtet Gesine Marquardt, Professorin für Sozial- und Gesundheitsbauten an der Technischen Universität Dresden, wie Räume in Arztpraxen, Pflegeheimen und auch zuhause praktikabel verändert werden können, um den Bedürfnissen von Menschen mit Demenz zu entsprechen.  

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Neue Online-Angebote digiDEM – Angehörigenampel und Hörtest

Mit Hilfe einer Angehörigenampel können pflegende Angehörige ab sofort einen kostenlosen und anonymen Online-Selbsttest über ihre individuelle Belastungssituation machen. Das neue Angebot ist Teil des Demenz-Forschungsprojekts digiDEM Bayern, das seit 2019 ein bayernweites Demenzregister zur Erforschung der Versorgungslage aufbaut. Zu den neuen Angeboten von digiDEM gehört auch ein kostenloser Online-Hörtest, der als präventive Maßnahme zur Vorbeugung von Demenz durchgeführt werden kann. Im Forschungsprojekt kooperieren die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, das Universitätsklinikum Erlangen sowie das Medical Valley Center Erlangen. 

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Handreichung – "Miteinander und Füreinander. Das wollen Wir!"

Was wünschen sich Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind? Über welche Themen möchten sie sich austauschen? Nahezu ein Jahr haben Menschen mit einer demenziellen Veränderung, Angehörige, Ehrenamtliche und weitere Engagierte in Niedersachsen an einem Veranstaltungsformat gearbeitet, das die Wünsche und Bedürfnisse der gesamten „Dialoggruppe“ berücksichtigt – organisatorisch und inhaltlich. Da die für das Frühjahr 2020 geplante Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, wurde eine Handreichung entwickelt, die die Idee des Vorgehens vermittelt und zu späterer Umsetzung einlädt.

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Ausschreibungen
 

Kommunale Gesundheitsförderung – Förderprogramm wird 2021 fortgesetzt

Das GKV-Bündnis für Gesundheit als gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen setzt sein Förderprogramm fort und hat gleichzeitig das Antragsverfahren vereinfacht. Gefördert werden Projekte zur Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene, die gesundheitlich besonders verletzliche Gruppen adressieren. Anträge können bis zum 31. Dezember 2021 beim Programmbüro eingereicht werden. Die Förderdauer beträgt maximal vier Jahre. Pro Projekt ist eine maximale Förderung über 110.000 Euro möglich.

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Bundesweiter Wettbewerb – Zuhause hat Zukunft

Zum elften Mal veranstaltet der Hamburger Verein Wege aus der Einsamkeit den Wettbewerb „Zuhause hat Zukunft“. Ausgezeichnet werden vielversprechende Projekte rund um das Thema „Leben im Alter“. Dieses Jahr richtet sich der Wettbewerb an über 65-jährige, die entweder Pflegende oder pflegebedürftig sind. Ziel ist es zu zeigen, wie ein erfüllendes und selbstbestimmtes Leben im Alter möglich ist. Dazu gehört auch die Teilhabe an der digitalen Welt, die viele Ältere noch vor Probleme stellt. Der Wettbewerb wird zusammen mit der „Stiftung pflegender Angehöriger WIR“ durchgeführt. Zu gewinnen gibt es 30 Digitale Pakete. Digitale Einsteigerinnen und Einsteiger werden bei der Nutzung unterstützt.

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Sonstiges
 

Bachelorarbeit – Expertinnen und Experten für Online-Umfrage gesucht

Jeder Mensch hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Wie können Selbstbestimmung und Teilhabe erhalten bleiben, wenn ein Mensch an Demenz erkrankt? Diese Frage beschäftigt eine Studierende der Internationalen Hochschule (IUBH) in ihrer Bachelorarbeit zum Thema „Chancen und Grenzen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Rahmen der Eingliederungshilfe für demenzerkrankte Menschen“. Zur Beantwortung der Frage werden Expertinnen und Experten gesucht, die sich an einer ca. 15-minütigen Online-Umfrage beteiligen. Die Umfrage ist anonym und über den untenstehenden Link bis zum 01. März 2021 geöffnet. Bei Rückfragen können Sie sich an Juliane Babl unter julianebabl@googlemail.com wenden.

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