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Newsletter Nr. 12 | Oktober 2021

 
Inhalt
 
Aus der Netzwerkstelle
 

Online-Seminar – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Das Online-Seminar der Netzwerkstelle vermittelt praxisnah, wie Lokale Allianzen ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit strategisch aufsetzen und erfolgreich für die Netzwerkarbeit nutzen können. Die Teilnehmenden erarbeiten gemeinsam, welche Kanäle sich für einzelne Zielgruppen eignen und welche Inhalte für die Presse interessant sind. Tipps für das Verfassen von öffentlichkeitswirksamen Texten runden das Seminar ab. Das Angebot findet an zwei alternativen Terminen statt.  

Termine:
26. Oktober 2021 oder
03. November 2021, jeweils von 10-15 Uhr

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Einladung – Zweiter Digitaler Stammtisch der Lokalen Allianzen

Die Netzwerkstelle lädt alle Lokalen Allianzen aus der ersten und zweiten Förderrunde des aktuellen Bundesprogramms herzlich zum zweiten Digitalen Stammtisch ein. Neben der Gelegenheit, andere Akteure aus dem gesamten Bundesgebiet kennenzulernen, bietet der Stammtisch die Möglichkeit, sich über bisherige Erfahrungen auszutauschen, Wissen miteinander zu teilen und voneinander zu lernen.

Termin: 10. November 2021, 11-13 Uhr

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Dokumentation – Online-Fachtagung „Aufbruch schafft Umbruch“

Rund 200 Teilnehmende aus der lokalen Netzwerkarbeit haben am 9. und 10. September an der Online-Fachtagung „Umbruch schafft Aufbruch – Demenznetzwerke auf neuen Wegen“ teilgenommen. Unterschiedliche Perspektiven und viel Inspiration boten die Beiträge von Bernd Heise, Prof. Dr. Reimer Gronemeyer und Peter Wißmann. Sieben themengeleitete Dialog-Foren gaben zudem Einblicke in die konkrete Netzwerkarbeit der letzten Monate. Der Blick in die Praxis offenbarte, dass während der Pandemie neue Formen der Zusammenarbeit, z.B. im Ehrenamt oder in der Öffentlichkeitsarbeit entwickelt und umgesetzt wurden. Die Dokumentation der Veranstaltung ist auf der Internetseite der Netzwerkstelle veröffentlicht.

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Bundesprogramm "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz"
 

Glückwunsch! – Lokale Allianzen der ersten Förderrunde feiern einjähriges Jubiläum

Ein herausforderndes Jahr liegt hinter den „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“, die im Oktober 2020 ihre Arbeit mit Förderung des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) aufgenommen haben. Trotz Kontaktbeschränkungen, Hygienemaßnahmen und der Notwendigkeit, neue und digitale Wege zu finden, haben die Lokalen Allianzen ihr Netzwerk und ihre Angebote engagiert auf- und ausgebaut. Von digitalen Auftaktveranstaltungen über neue Angebote bis hin zu zahlreichen Aktionen rund um den Welt-Alzheimertag konnte viel bewegt und umgesetzt werden. Das einjährige Jubiläum ist ein guter Anlass, allen Lokalen Allianzen zu dem bisher Erreichten zu gratulieren. Was Sie geleistet haben, verdient – vor allem unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie – große Anerkennung! In diesem Sinne sendet die Netzwerkstelle herzliche Glückwünsche und ein Dankeschön für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 
Nationale Demenzstrategie
 

Netzwerktagung Nationale Demenzstrategie – Dokumentation online

Die Dokumentation der jährlichen Tagung des Netzwerks Nationale Demenzstrategie ist online. Interessierte können sich die Fachvorträge und die Präsentationen der Foren herunterladen sowie die Videogrußworte anschauen. Die Netzwerktagung fand am 23. September 2021 im Rahmen der „Woche der Demenz“ statt. Thema war „Der digitale Wandel – neue Chancen für die Unterstützung und Versorgung von Menschen mit Demenz?“.

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Ausbau der regionalen Netzwerkförderung – § 45c Abs. 9 SGB XI

Mit Hilfe der Förderung regionaler Netzwerke nach § 45c Absatz 9 SGB XI haben Akteure in den vergangenen Jahren bundesweit Netzwerke im Bereich Pflege und Demenz aufgebaut. Ab 2022 fördert der Bund je Kreis oder kreisfreier Stadt zwei regionale Netzwerke – in Städten ab 500.000 Einwohnern bis zu vier Netzwerke. Der maximale Förderbetrag pro Netzwerk wird von 20.000 Euro auf 25.000 Euro pro Kalenderjahr erhöht. Weitere Informationen gibt es bei den Landesverbänden der Pflegekassen. Mit dem Ausbau der Förderung setzt der Bund eine Maßnahme der Nationalen Demenzstrategie um.

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Beispiele guter Praxis
 

An vielen Orten in Deutschland haben sich Vereine, Organisationen, Kommunen und weitere Akteure zu lokalen Netzwerken verbunden, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen. Auf unserer Internetseite finden Sie gute Praxisbeispiele, die wir fortlaufend ergänzen.

In jedem Newsletter stellen wir ein nachahmenswertes Beispiel vor:

 

Greifswald – Angehörige im Blick

Innenraum einer Kirche, in der eine Gruppe von Menschen steht. An den Wänden hängen Kunstwerke

Die Idee, ein Demenz-Netzwerk in Greifswald zu gründen, kam vom Mehrgenerationenhaus Bürgerhafen, das sich seit vielen Jahren für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen einsetzt. Mittlerweile ist das Netzwerk in den kommunalen Strukturen verankert und wird von der Familien- und Präventionsbeauftragten der Stadt koordiniert. Ganz aktuell: Unter dem Titel "broken crayons still color – Die Kunst des Erinnerns" zeigt der Bürgerhafen Greifswald noch bis zum 24. Oktober 2021 Werke aus seinem offenen Demenz-Atelier, einem Kreativ-Angebot für Menschen mit Demenz. 

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Weitere Beispiele

 
Veranstaltungen
 

2. DialogNetz Migration und Demenz – Online

Was braucht es, damit Menschen mit Migrationsgeschichte und Demenz besseren Zugang zum Hamburger Versorgungssystem bekommen? Darüber will die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG) mit Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenorganisationen, Altenhilfe, Selbsthilfe, Gesundheitswesen, Wohnungswirtschaft und Behörden diskutieren. Auf der Online-Veranstaltung berichten Mitarbeitende verschiedener Anbieter von ihrer Arbeit. Die Veranstaltung wird unterstützt von Demenz Support Stuttgart und der Türkischen Gemeinde Hamburg. 

Termin: 23. Oktober 2021, 14-17 Uhr

Kurzfristige Anmeldungen per E-Mail unter patrycja.kniejska@hag-gesundheit.de

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11. Braunschweiger Alzheimertage – Online

Unter dem Motto „Demenz – genau hinsehen“ organisiert die Gerontopsychiatrische Beratungsstelle des Vereins ambet die diesjährigen Braunschweiger Alzheimer Tage – unterstützt unter anderem von der Stadt Braunschweig und der Alzheimer Gesellschaft. An drei Tagen halten Expertinnen und Experten Vorträge und Workshops. Menschen mit Demenz, Angehörige, Fachleute und Interessierte sind eingeladen, mitzudiskutieren und neue Perspektiven zum Thema Demenz kennenzulernen. Die Braunschweiger Alzheimertage finden kostenlos über Zoom statt.

Termine: 1. bis 3. November 2021

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Seltene Demenzerkrankungen – Online-Seminar

Die Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern informiert in einem kostenlosen Online-Seminar über seltene Formen der Demenz – unter anderem die Lewy-Body-Demenz und die Frontotemporale Demenz. Das Seminar richtet sich vor allem an Angehörige. Da seltene Demenzerkrankungen häufig erst spät erkannt werden, stellen sie für Angehörige eine besondere Belastung dar. Referentinnen sind Janine Diehl-Schmid, Leiterin des Zentrums für Kognitive Störungen an der Klinik für Psychiatrie der TU München, und Sabine Seipp vom Verein Halma Würzburg, Leiterin einer Angehörigengruppe von Menschen mit seltenen Demenzerkrankungen.

Termin: 9. November 2021, 10-12 Uhr

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4. Fachtag DeMigranz – „Wir sprechen für uns selbst“

Der Fach­tag bie­tet Ein­blick in die Le­bens­si­tua­ti­on, die Beglei­tung und Be­ra­tung von Men­schen mit De­menz und Mi­gra­ti­ons­ge­schich­te. „Wir spre­chen für uns selbst“ ist ein Sta­te­ment, das alle Re­fe­rierenden mit ihrer Fa­ch­ex­per­ti­se und ihrer Mi­gra­ti­ons­ge­schich­te ein­lö­sen. Der Fachtag findet online statt. Das Programm dreht sich unter anderem um die Fragen: Wel­che Mög­lich­kei­ten er­öff­nen kul­tur­sen­si­ble An­ge­bo­te für Be­trof­fe­ne und An­ge­hö­ri­ge? Wie kann sich eine Kom­mu­ne auf den Weg ma­chen, um Menschen mit Mi­gra­ti­ons­ge­schich­te zu er­rei­chen?

Termin: 15. November 2021, 13.30-17.30 Uhr 

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Bundesweites Netzwerk für Demenz-Versorgungsforschung – Auftakt

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) hat mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Versorgungspraxis, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen das Translationale Netzwerk für Demenz-Versorgungsforschung (TaNDem) gegründet. In einer Online-Veranstaltung wird das bundesweite Netzwerk für bessere Demenz-Forschung und -Versorgung vorgestellt. Die Auftaktveranstaltung wird bei YouTube übertragen. Nachmittags gibt es virtuelle Diskussionsrunden mit Expertinnen und Experten aus Fachgesellschaften, Forschungseinrichtungen und Ministerien.

Termin: 18. November 2021, 10-15 Uhr

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„Sport bewegt Menschen mit Demenz – gewusst wie“ – Online-Seminar

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will Sportvereine und -verbände motivieren, Bewegungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu schaffen. Im Seminar „Sport bewegt Menschen mit Demenz – gewusst wie“ erfahren Teilnehmende, worauf es ankommt und wie bereichernd Übungsstunden mit allen Mitmachenden sein können. Das Online-Seminar ist kostenfrei und findet an zwei Tagen statt.

Termine: 19. November und 3. Dezember 2021, jeweils von 14-16 Uhr

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Persönliche Musik-Alben für Menschen mit Demenz – Online-Gespräch

Unter dem Motto „Orangensaft für die Ohren“ zeigt kubia – Kompetenzzentrum für kulturelle Bildung im Alter und Inklusion –, dass persönliche Musik-Alben in der Arbeit mit Menschen mit Demenz eine wichtige Stütze sein können. In seinem Erfahrungsbericht stellt der Leiter der Schweizer Fachstelle für personalisierte Musik Incanto, Nico Meier, Erkenntnisse über die Wirkung solcher Alben vor. Er zeigt dabei auch Videobeispiele aus der Praxis.

Termin: 23. November 2021, 14-15.30 Uhr

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13. Deutscher Seniorentag 2021 – Hannover

Der 13. Deutsche Seniorentag gibt mit 150 Einzelveranstaltungen und mehr als 100 Messeständen Einblicke in Angebote unterschiedlicher Initiativen und Akteure. Einige von ihnen haben sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation und die Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Zum Beispiel der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit seinem Projekt zur Öffnung von Sportvereinen oder (de)mentia+art mit digitalen Museumsführungen für Menschen mit Demenz. Die Netzwerkstelle "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" bietet in einem Gallery Walk Lokalen Allianzen aus Niedersachsen die Gelegenheit, ihre Angebote vorzustellen. Eine Lokale Allianz aus Heidelberg präsentiert ihr Fotokunst-Projekt "Aufgeblüht". 

Termin: 24. bis 26. November 2021

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Alzheimer Europe – Virtuelle Konferenz

Die diesjährige Konferenz der Organisation Alzheimer Europe findet online statt mit dem Motto „Resilience in dementia: Moving beyond the COVID-19 pandemic“. Die Konferenz will zeigen, wie Menschen mit Demenz, Pflegende, Organisationen, Wissenschaft, Unternehmen und Politik in der Corona-Pandemie zurechtkommen. Welche innovativen Wege haben sie gefunden und was haben sie gelernt? Mit welchen Fragen und Herausforderungen beschäftigen sie sich? Die Konferenz findet auf Englisch statt.

Termin: 29. November bis 1. Dezember 2021

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Medien und Veröffentlichungen
 

Publikation des BMFSFJ – Leitfaden Pressearbeit für Lokale Allianzen

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hat einen neuen Leitfaden zum Thema Pressearbeit  veröffentlicht. Der Leitfaden unterstützt Lokale Allianzen und weitere Demenznetzwerke bei einer strategischen Pressearbeit und dem Kontaktaufbau zu regionalen Medien. Zusätzlich werden individualisierbare Vorlagen für die Öffentlichkeitsarbeit Lokaler Allianzen bereitgestellt, z.B. eine Briefvorlage, eine Musterpressemitteilung, Plakate sowie Faktenblätter zum Bundesprogramm.

Zum Leitfaden

 

Leitfaden – Aufbau von Unterstützungsangeboten im Alltag

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft – Selbsthilfe Demenz (DAlzG) hat die Broschüre „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ veröffentlicht. Sie beschreibt, wie sich Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz und deren pflegende Angehörige aufbauen und etablieren lassen. Die Broschüre informiert über Voraussetzungen, Qualitätskriterien und Finanzierungsmöglichkeiten. An der Entwicklung waren Expertinnen und Experten aus Alzheimer Gesellschaften in verschiedenen Bundesländern beteiligt. Sie ist kostenlos erhältlich im DAlzG-Online-Shop.

Zur Bestellung

 

„Den eigenen Weg finden“ – Ratgeber von Angehörigen für Angehörige

In einem Praxisratgeber vom Bayerischen Gesundheitsministerium teilen mehr als 140 pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz ihre Erfahrungen und Tipps. Der Ratgeber informiert über Demenz und gibt Empfehlungen zum Umgang mit der Diagnose, zum Alltag mit erkrankten Angehörigen und zu Unterstützungs-möglichkeiten. Außerdem enthält er Checklisten zum Herausnehmen. Interessierte können den kostenlosen Ratgeber über die Webseite der Landesregierung bestellen oder als PDF herunterladen.

Zur Bestellung

 

Internetportal – Wissen und Tipps zu Demenz für pflegende Angehörige

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat auf seinem Online-Präventionsportal Wissen für pflegende Angehörige zum Thema Demenz zusammengestellt. Interessierte finden Informationen über Anzeichen für Demenz, Diagnose und den gemeinsamen Alltag. Außerdem geht es darum, welche Rolle Vorbeugung bei Demenz spielt – und was aktuell zur Prävention bekannt ist.

Zum Präventionsportal

 

Kinder für das Thema Demenz sensibilisieren – Themenkoffer Demenz

Wie sensibilisiert man Kinder für den Umgang mit Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind? Am besten spielerisch und mit kindgerechten Materialien. Eine Arbeitsgruppe der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz in NRW hat dafür den Themenkoffer Demenz zusammengestellt. Er ist gefüllt mit Bilderbüchern, Broschüren und Handpuppen. Den Koffer können Kindertagesstätten und Familienzentren kostenlos ausleihen. Die Begleitbroschüre mit Basisinformationen und Medienliste ist auch als PDF zum Herunterladen erhältlich.

Den Koffer ausleihen
Zur Begleitbroschüre

 

Video zum Projekt – Digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz

Die Initiative „dementia+art – Kultur für Menschen“ hat während der Pandemie digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen entwickelt, gefördert vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ). Jetzt zeigt ein Video zum Projekt, wie eine solche digitale Museumsführung aussieht, wie die Teilnehmenden darüber denken und was das Projekt bewirkt hat. Projektleiter Jochen Schmauck-Langer von dementia+art, Betreuerinnen einer Pflegeeinrichtung und Menschen mit Demenz berichten von ihren Erfahrungen.

Zum Video | YouTube

 

Neue Episode bei Kukuk-TV – Leben in Farbe

In einer neuen Episode besucht das Team von KuKuK-TV die 74-Jährige Anya Sander in ihrem Atelier in Heidelberg. Vor zwei Jahren bekam die ehemalige Werbetexterin die Diagnose Altersdemenz. Im Beitrag berichtet sie darüber, wie sie und ihr Umfeld damit umgehen und warum die Altersdemenz sie nicht so schnell von ihrer Leidenschaft fürs Malen abbringen wird. Ihr Lebensmotto lautet: Leben in Farbe. KuKuK-TV ist ein digitaler Bürgerkanal auf YouTube, bei dem alle mitmachen und Beiträge oder Themenvorschläge einreichen können.

Zum Filmbeitrag | YouTube

 

Projekt-Webseite – Instrumentalunterricht für Menschen mit Demenz

Das Netzwerk „Musik und Demenz“ hat im Projekt „Instrumentalunterricht für demenziell veränderte Menschen“ gezeigt, dass Musikunterricht auch bei fortschreitender Demenz das Körpergedächtnis aktivieren kann. Mit einer Video-Dokumentation im Internet stellt das Projektteam dar, welche Methoden erfolgreich sind. Die Filme zeigen beispielhaft den Geigenunterricht mit einer Frau, die an Alzheimer erkrankt ist. Das Netzwerk „Musik und Demenz“ vermittelt deutschlandweit Musiklehrerinnen und -lehrer, die sich auf den Unterricht mit Menschen mit Demenz spezialisiert haben.

Zur Projekt-Webseite

 

Buch – „Herausforderung angenommen! Unser neues Leben mit Demenz“

Beni Steinauer und Rolf Könemann sind ein Ehepaar, das seit einigen Jahren mit einer großen Herausforderung lebt: Bei Beni Steinhauer wurde Demenz festgestellt. Ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Gedanken erscheinen demnächst als Buch im Hogrefe-Verlag. „Herausforderung angenommen – Unser neues Leben mit Demenz“ wird am 11. November 2021 in einer Online-Lesung offiziell vorgestellt.

Mehr Informationen

 

„EU-Atlas: Demenz & Migration“ – Situation von Menschen mit Demenz

Überall in Europa leben Menschen mit Migrationshintergrund, die an Demenz erkranken und besondere Bedürfnisse haben. Wie unterschiedlich die Situation ist, haben Expertinnen und Experten des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Greifswald erforscht und den „EU-Atlas: Demenz & Migration“ veröffentlicht. Der Atlas präsentiert Beispiele aus 35 Ländern und stellt die Ergebnisse in Grafiken und Tabellen dar. Die Forscherinnen und Forscher haben nationale Demenzpläne sowie Leitlinien zu Diagnose, Behandlung und Versorgung untersucht und die Gesundheitssysteme analysiert.

Zum EU-Atlas (in englischer Sprache)

 

Kino-Tipp – Mitreißendes Drama „The Father“

In der Verfilmung des Theaterstücks „Der Vater“ von Florian Zeller geht es um den an Demenz erkrankten Anthony – gespielt von Anthony Hopkins. Sein Alltag gerät mehr und mehr aus den Fugen. Seine Erinnerungen ergeben immer weniger Sinn. Wer ist seine Tochter? Wer ist die Frau, die ihm seine Tabletten bringt? Das Publikum erlebt die Welt fast ausnahmslos so, wie Anthony sie sieht. Zeiten, Orte und Personen vermischen sich. Bekannte Strukturen sind nicht mehr verlässlich. Eben gab es noch Kaffee und Kuchen, jetzt plötzlich Abendessen mit Rotwein.

Zur Film-Vorschau

 

„Mitgefühl. Pflege neu denken“ – Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm aus Dänemark zeigt die ungewöhnliche Behandlungsmethode im kleinen Pflegeheim Dagmarsminde. Die Gründerin May Bjerre Eiby nennt die Methode „Umsorgung“: Berührungen, Gespräche, Naturerleben und das Leben in einer Wohngemeinschaft gehören dazu. In Dagmarsminde gibt es Zimmer für Alleinlebende oder Ehepaare, eine Wohnküche, in der Pflegekräfte und Bewohner zusammen kochen und essen, und Hühner im Garten. Der Film begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Alltag, Betreuerinnen erzählen von ihren Erfahrungen, die Gründerin beschreibt ihren Weg in der Demenz-Pflege.

Zum Trailer des Kinofilms
Zur Website des Pflegeheims (auf dänisch)

 
Ausschreibungen
 

Fotowettbewerb – Demenz neu sehen

Wer gern fotografiert, ist eingeladen Menschen mit Demenz in einer positiven Situation abzubilden und am Wettbewerb des Vereins Desideria Care teilzunehmen. Die Fotografien sollen die Bildsprache zum Thema Demenz verändern und einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft bewirken. Preise werden in den Kategorien „Profi“, „Nachwuchsfotograf*in“ und „Amateur*in“ vergeben. Sie sind mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Start des Fotowettbewerbs ist im Herbst 2021

Mehr Informationen

 

Bayerischer Demenzfonds – Bis Jahresende Förderung beantragen

Mit dem Fonds unterstützt das Bayerische Gesundheitsministerium Projekte für Menschen mit Demenz, die zu Hause leben, und ihre Angehörigen. Schwerpunkt sind lokale Projekte, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Demenz fördern. Das können kulturelle, musikalische sowie sportliche Angebote sein – oder Angebote, die junge und ältere Menschen zusammenbringen.

Nächste Bewerbungsfrist: 31. Dezember 2021

Zur Förderung

 
Verschiedenes
 

Aktion Herzenswunsch – Unterstützung durch Fachkräfte in Pflegeheimen gesucht

Demenz Support Stuttgart hat die Aktion Herzenswunsch gestartet: Die gemeinnützige Organisation will einen Film mit den größten Wünschen älterer Menschen auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlichen und das Publikum abstimmen lassen. Den Wunsch mit den meisten Stimmen will Demenz Support erfüllen. Für die Aktion bittet die Organisation um die Unterstützung durch Fachkräfte in Pflegeeinrichtungen: Sie können die Bewohnerinnen und Bewohner nach ihrem Herzenswunsch befragen, die Antwort filmen und bis Anfang Dezember an Demenz Support schicken.

Mehr Informationen

 

Tischtennis und Demenz – Mit Ball und Schläger gegen das Vergessen

Tischtennis kann die Lebensqualität von Menschen mit Demenz erhöhen. Der Deutsche Tischtennis-Bund hat deshalb ein niedrigschwelliges Tischtennis-Angebot für Menschen mit Demenz und deren Angehörige entwickelt. Es fördert spielerisch die Koordinationsfähigkeit und die Körperwahrnehmung. Bisher bieten fünf Sportvereine in Deutschland das Trainingsprogramm an. Es ist Teil von „Sport bewegt Menschen mit Demenz“, ein Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft – Selbsthilfe Demenz (DAlzG). 

Zu den konkreten Angeboten in Stuttgart
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