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Newsletter Nr. 15 | April 2022

 
Inhalt
 
Aus aktuellem Anlass
 

Ukraine – Neue Themenseite der BAGSO

Im Krieg gegen die Ukraine gilt die Sorge der BAGSO besonders den älteren Menschen. Eine neue Themenseite auf www.bagso.de bündelt hilfreiche Informationen: Berichte, wie es älteren Menschen in der Ukraine ergeht, Tipps, wie man helfen und sich engagieren kann und Solidaritätsbekundungen der Seniorenorganisationen. Außerdem sammelt sie Unterstützungsangebote für ältere Menschen in Deutschland, bei denen der Ukraine-Krieg Erinnerungen und Ängste weckt. Hinweise zum Thema bietet ebenfalls der BAGSO-Newsletter.

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Krieg, Trauma und Demenz – Informationen und Tipps zum Umgang mit Nachrichten

Die Kriegserfahrungen älterer Menschen haben oft tiefe seelische Wunden hinterlassen. Durch Nachrichten und Bilder über den Krieg gegen die Ukraine können sie wieder aufbrechen. Am Beratungstelefon der Alzheimer Gesellschaft berichten Anrufende von Verhaltensänderungen ihrer an Demenz erkrankten Angehörigen wie Unruhe, Umherwandern und ängstlichen Äußerungen. Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg hat in einem Sonder-Newsletter Informationen und Tipps zusammengestellt, wie Angehörige, Betreuungs- und Pflegekräfte reagieren können. Die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz in NRW haben Hinweise zum Umgang mit Nachrichten zum Ukraine-Krieg in einem knapp 4-minütigen Hörbeitrag zusammengestellt.

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Zum Hörbeitrag

 
Aus der Netzwerkstelle
 

Online-Seminar – Schwierige Situationen in Netzwerken moderieren

Die Zusammenarbeit im Netzwerk verläuft nicht immer reibungslos. Im Online-Seminar „Schwierige Situationen in Netzwerken moderieren“ bietet die Netzwerkstelle Akteuren aus Lokalen Allianzen und Demenznetzwerken Unterstützung an: Anhand eigener Fallbeispiele und mithilfe praxisnaher Tipps erfahren die Teilnehmenden, wie sie Konflikte in der Netzwerkarbeit moderierend und lösungsorientiert bearbeiten können. Eine Anmeldung für einen der Termine ist bei Regina Löwen unter loewen@bagso.de bis zum 15. April 2022 möglich.

Termine: 27. April oder 5. Mai 2022, jeweils von 9-14 Uhr

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Online-Workshop – „Wie geht’s weiter? Lokale Demenznetzwerke nachhaltig aufstellen und finanzieren“

Ein wichtiges Anliegen des Bundesprogramms ist die Verstetigung der Lokalen Allianzen. Wie die Netzwerke ihre Arbeit auch nach Förderende nachhaltig fortsetzen können, hängt nicht nur von ihrem Engagement, sondern auch von finanziellen Ressourcen ab. Der Online-Workshop der Netzwerkstelle zeigt durch Expertenbeiträge und Beispiele aus der Praxis verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verstetigung der eigenen Netzwerkarbeit auf. Weiterführende Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in Kürze auf der Internetseite der Netzwerkstelle.

Termin: 18. Mai 2022, 9-13 Uhr

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Digitaler Stammtisch – Rückblick und Vorschau

Am 17. März 2022 trafen sich knapp 40 Akteure aus den Lokalen Allianzen beim Digitalen Stammtisch. Neben dem Kennenlernen der im Januar 2022 gestarteten Projekte wurde diskutiert, wie Lokale Allianzen durch Kooperationsvereinbarungen und die Entwicklung eines Leitbildes die verbindliche Zusammenarbeit in ihrem Netzwerk stärken können. Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmenden zu projektspezifischen Themen, wie beispielsweise "Sport und Bewegung", "Jung und Alt" oder "Teilhabe" aus. Der nächste Digitale Stammtisch für Lokale Allianzen aus dem aktuellen Bundesprogramm findet am 9. Juni 2022 von 9 bis 11 Uhr statt.

Termin: 9. Juni 2022, 9-11 Uhr

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Bundesprogramm "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz"
 

Eröffnung vierte Förderrunde – Bewerbungen bis 17. Mai 2022

Das Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) geht in die vierte Förderrunde. Die Ausschreibung richtet sich an Akteure in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen es noch an Unterstützungsstrukturen für Menschen mit Demenz fehlt. Gefördert werden zum Beispiel Vorhaben, die die Teilhabe von Menschen mit Demenz ermöglichen oder die Unterstützung im Alltag bieten. Neuer Förderschwerpunkt ist der Aufbau einer ehrenamtlichen Erstbegleitung nach der Diagnose. Bewerbungen für die vierte Förderrunde, die am 1. Januar 2023 startet, sind noch bis 17. Mai 2022 möglich. Für alle Interessierten bietet die Netzwerkstelle am 25. April 2022 eine Informationsveranstaltung zur Ausschreibung und zu den Bewerbungsmöglichkeiten an.

Bewerbungsfrist: 17. Mai 2022
Informationsveranstaltung: 25. April 2022, 10-11 Uhr

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Auftakt zur dritten Förderrunde – Willkommen im bundesweiten Netzwerk

Was sind die ersten Schritte beim Aufbau eines Netzwerkes? Wie kann die Öffentlichkeitsarbeit in meiner Lokalen Allianz aussehen? Wer sind meine Ansprechpartner während der Förderung? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Online-Auftaktveranstaltung der Netzwerkstelle am 16. Februar 2022. Eingeladen waren 28 Lokale Allianzen, die im Januar neu ins Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ gestartet sind. Die Lokalen Allianzen werden in den nächsten drei Jahren regionale Teilhabe- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz sowie ihre An- und Zugehörigen aufbauen. Die Netzwerkstelle heißt die Lokalen Allianzen der dritten Förderrunde herzlich willkommen.

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Nationale Demenzstrategie
 

"Nachgefragt" – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen

Die Nationale Demenzstrategie wird seit 2020 von zahlreichen Partnern umgesetzt. In der Interviewreihe „Nachgefragt“ berichten einzelne Akteure, an welchen Maßnahmen der Strategie sie beteiligt sind. Stefanie Adler stellt im aktuellen Interview den Beitrag der BAGSO und der bei ihr angesiedelten Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ vor. Die Netzwerkstelle unterstützt die im aktuellen Bundesprogramm geförderten Lokalen Allianzen mit fachlicher Beratung und fördert deren Austausch und Vernetzung auch mit bestehenden Lokalen Allianzen im ganzen Bundesgebiet. Stefanie Adler ist Projektleiterin der Netzwerkstelle und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der BAGSO.

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Corona und Demenz – Zwei Themenpapiere beleuchten Zusammenhänge

Die Geschäftsstelle Nationale Demenzstrategie beim Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) hat zwei Themenpapiere über mögliche Zusammenhänge von Corona und Demenz veröffentlicht: Eins geht der Frage nach, ob eine Infektion mit SARS-CoV-2 das Risiko einer Demenzerkrankung erhöht und fasst den aktuellen Stand der Wissenschaft zusammen. Das zweite Themenpapier beschäftigt sich damit, wie sich Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie auf Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen auswirken.

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Beispiele guter Praxis
 

An vielen Orten in Deutschland haben sich Vereine, Organisationen, Kommunen und weitere Akteure zu lokalen Netzwerken verbunden, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen. Auf unserer Internetseite finden Sie zahlreiche gute Praxisbeispiele, die wir fortlaufend ergänzen.

In jedem Newsletter stellen wir ein Praxisbeispiel vor:

 

Schleswig-Holstein – Bauernhöfe für Menschen mit Betreuungsbedarf

Zu sehen ist ein Gänseküken und die Hand eines älteren Menschen, die das Küken streichelt

Tiere streicheln, Gemüse ernten und verarbeiten, auf dem Bauernhof arbeiten oder sogar leben: Diese Erfahrungen können Menschen mit Demenz unterstützen, aktiv und selbstständig zu bleiben. In Schleswig-Holstein machen 25 Höfe Angebote für Menschen mit Betreuungsbedarf, und es kommen immer neue dazu.

Viele Höfe bieten Besuche für Gruppen an. Die Menschen mit Demenz werden dabei von Fachkräften oder geschulten Ehrenamtlichen betreut. Immer mehr Höfe wagen auch einen größeren Schritt: Sie richten in leerstehenden Gebäuden eine Tagespflege oder eine Demenz-WG ein.

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Weitere Beispiele

 
Veranstaltungen
 

Woche für das Leben – „Mittendrin. Leben mit Demenz“

Die ökumenische Woche für das Leben 2022 will unter dem Motto „Mittendrin. Leben mit Demenz“ auf die Situationen von Menschen mit Demenz aufmerksam machen und Ängste abbauen. Kirchen und Gemeinden beteiligen sich bundesweit mit Veranstaltungen an der Aktionswoche. Eröffnet wird die Woche am 30. April 2022 mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Nikolaikirche in Leipzig. Bei einem Podiumsgespräch diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche, Gesellschaft und Wissenschaft, darunter der ehemalige BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering. Der Fernsehsender MDR überträgt die Eröffnung live. Wer vor Ort teilnehmen möchte, meldet sich bitte online an.

Termin: 30. April bis 7. Mai 2022

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Webinar – Besser beraten bei Vergesslichkeit und „Frühdemenz“

Menschen mit Vergesslichkeit, Frühdemenz oder beginnender Demenz brauchen eine andere Beratung als Menschen, die schon länger an Demenz erkrankt sind. Die meisten Beratungsangebote sind allerdings nicht darauf eingestellt. Das Team WaL – Wachstum ab der Lebensmitte möchte das ändern und mit seinem Webinar „Sein Leben in die Hand nehmen!“ Beraterinnen und Berater fit machen für diese Herausforderung. Mit dabei sind Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Demenzdiagnose als Expertinnen und Experten in eigener Sache. Das Webinar kostet 129 Euro.

Termin: 3. Mai 2022

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Web-Training der Demenz Partner-Initiative – Schulung für Rettungskräfte

Die Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) bietet im Rahmen ihres Web-Trainings nun auch ein Modul für Rettungskräfte an. In dem digitalen Training erfahren sie, wie sie im Einsatz auf Menschen mit Demenz zugehen können und wie sie am besten mit ihnen kommunizieren. Das Web-Training der Initiative Demenz Partner umfasst auch Module für Mitarbeitende im Einzelhandel, im Personennahverkehr und in Banken. Seit 2016 setzt sich die Initiative Demenz Partner mit Kursen dafür ein, Unsicherheit im Umgang mit Menschen mit Demenz abzubauen und für ihre Bedürfnisse zu sensibilisieren.

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Medien und Veröffentlichungen
 

Neuer Imagefilm – „Für ein besseres Leben mit Demenz“

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) hat einen neuen Imagefilm veröffentlicht. In gut vier Minuten kommen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu Wort. Sie sprechen darüber, wie die Erkrankung begonnen hat und welche Fragen und Sorgen sie umtreiben. Fachleute der DAlzG geben einen Überblick über ihre Arbeit und wie Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.

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Broschüre – Unterstützung für Kinder junger Demenz-Erkrankter

In der Broschüre „Du bist nicht mehr wie früher“ teilen junge Erwachsene ihre Erfahrungen, die sie mit ihren an einer Demenz erkrankten Eltern machen. Mit ihren Berichten möchten sie anderen jungen Menschen in dieser Situation Mut machen und ihnen aufzeigen, wie sie mit der Situation umgehen können. Neben den Erfahrungsberichten enthält die kostenlose Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) Hintergrundinformationen zu den häufigsten Demenzerkrankungen im jüngeren Lebensalter. Außerdem zeigt sie Unterstützungsangebote auf.

Zur Broschüre

 

Neues Handbuch – Digitale Teilhabe

Das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion (kubia) hat ein Handbuch über die digitale Teilhabe veröffentlicht. Das kostenfreie Handbuch "Digitale Teilhabe: Barrierearm informieren, austauschen und gestalten" gibt einen Überblick über die Dimensionen digitaler Teilhabe. Es enthält Tipps, Hinweise und praktische Beispiele, wie man barrierearme Inhalte für Internetseiten und soziale Netzwerke erstellt, verständlich formuliert oder Vielfalt in der Kommunikation abbildet.

Zum Handbuch

 

YouTube-Infofilme – Unterstützung für pflegende Angehörige

Demenz Support Stuttgart hat Kurzfilme produziert, die pflegende Angehörige bei der Suche nach Anlaufstellen und Hilfeleistungen unterstützen sollen. Zu finden sind die Videos auf dem YouTube-Kanal des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ), das die Filme gefördert hat. Die Filme sollen Angehörige motivieren, die Beratungs- und Schulungsangebote zu nutzen, die ihnen gesetzlich zustehen.

Zum Film „Pflegende Angehörige unterstützen - von Anfang an“
Zum Film „Menschen mit Demenz: Hilfe für Ihr Helfen“

 

KompassDemenz – Mehr darüber erfahren, besser damit umgehen

Der KompassDemenz ist ein Onlineangebot der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg. Er ist in drei Kapitel aufgeteilt: Demenz verstehen, Gemeinsam handeln und Diagnose Demenz. Interessierte finden dort Informationen rund um Gedächtnisverlust im Alter, Tipps zum Umgang mit der Diagnose und Unterstützungsangebote. Außerdem gibt es Erfahrungsberichte von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen, Broschüren und Checklisten zum Herunterladen und weiterführende Links. 

Zum KompassDemenz

 

Podcast zu Demenz und Familie – Leben, lieben, pflegen

Der Podcast „Leben, lieben, pflegen“ des Vereins Desideria Care gibt Angehörigen von Menschen mit Demenz eine Stimme. Gastgeberinnen des Podcasts sind Anja Kälin, Vorstand von Desideria Care, und die Journalistin und Bloggerin Peggy Elfmann. Beide haben ihre persönlichen Erfahrungen mit Demenz: Ihre Mütter sind an Demenz erkrankt. Im Gespräch miteinander und im Gespräch mit anderen Angehörigen und mit Fachleuten erzählen sie von diesen Erfahrungen. Sie berichten von den Herausforderungen im Umgang mit Demenz – und darüber, welche Lösungen sie gefunden haben.

Zum Podcast

 

Toolbook – Beschäftigungsideen für Menschen mit Demenz

Demedarts ist ein künstlerisches Forschungsprojekt an der Universität für angewandte Kunst Wien. Es widmet sich Demenz positiv, produktiv und nachhaltig. Das Projekt entwickelt künstlerisch-forschende, kunstdidaktische Strategien und arbeitet mit Fachleuten aus Kunst, Bildung, Kunsttherapie, Gesundheit und Pflege zusammen. Auf seiner Internetseite stellt Demedarts kostenlos ein Toolbook zu Verfügung mit kreativen Beschäftigungsideen und Übungen für Menschen mit Demenz und ihre Betreuenden und Angehörigen.

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Neues Online-Lexikon – Demenz-Wiki des Vereins Podium Demenz

Von A wie Achtsamkeit über D wie Deeskalation bis Z wie Zuhause: Im Demenz-Wiki finden Angehörige und Menschen mit Demenz kompakte und praxisnahe Informationen zu wichtigen Schlagwörtern im Themenbereich Demenz. Das neue Wiki ist ein Angebot des Schweizer Vereins Podium Demenz. Der Verein vermittelt Wissen über die Erkrankung, stößt öffentliche Diskussionen an und setzt Informations-, Kultur- und Bildungsprojekte um.

Zum Demenz-Wiki

 

DemenzGuide – Die App für Angehörige

In der kostenlosen digitalen Anwendung „DemenzGuide“ finden Angehörige und Freunde Tipps für den Umgang mit Menschen mit Demenz. Neben Unterstützung bei der Alltagsgestaltung finden sie auch Anregungen und Heiteres, um mit der Situation besser umzugehen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Möglich gemacht haben die App die Evangelische Altenheimseelsorge im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München und die Abteilung Seniorenpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat München. Die App ist webbasiert. Das heißt: Sie läuft direkt über den Browser von Smartphones, Tablets und Computern.

Zum DemenzGuide

 

AppforDem – Europäisches Projekt zur Unterstützung von Pflegenden

Gefördert von der Europäischen Kommission hat die spanische Organisation Confederation of Older People’s Associations (CEOMA) eine App und einen Online-Fortbildungskurs entwickelt zum Thema „Spezialisierte Pflege für Menschen mit Demenz“. Die Lern-App mit dem Titel „Dementia and daily living“ (übersetzt in etwa: Demenz und Alltagsleben) gibt es kostenfrei in den App-Stores. Sie ist in den Sprachen Spanisch, Italienisch, Rumänisch und Englisch verfügbar. App und Online-Kurs basieren auf dem Konzept der personenzentrierten Pflege. Das Angebot richtet sich an alle, die Menschen mit Demenz pflegen.

Mehr Informationen | auf Englisch

 
Ausschreibungen
 

vdek-Zukunftspreis 2022 – „Gesundheitskompetenz stärken“

Der Verband der Ersatzkassen vdek zeichnet mit seinem Zukunftspreis 2022 Projekte aus, die Menschen zu mehr Vorsorge und Gesundheitsbewusstsein motivieren. Gesucht werden gute Praxisbeispiele für Beratungs-, Informations-, Schulungs- oder Aktiv-Angebote, digital oder vor Ort. Auch Projektideen aus den Bereichen Vorsorge, Gesundheitsversorgung und Pflege können eingereicht werden. Eine Jury entscheidet über die Gewinner-Projekte und darüber, wie das Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro verteilt wird, wenn es mehrere Gewinner gibt.

Bewerbungsfrist: 21. April 2022

Mehr Informationen und Bewerbung

 

Neuer Preis – Hospizkultur und Palliativkompetenz

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verleiht im Jahr 2022 erstmals den Preis „Hospizkultur und Palliativkompetenz in Einrichtungen der stationären Altenpflege“. Das Preisgeld beträgt jährlich 5.000 Euro über fünf Jahre. Bewerben können sich Einrichtungen, denen es auf beispielhafte Weise gelingt, ihren pflegebedürftigen und demenziell erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern bis zu ihrem Lebensende höchstmögliche Lebensqualität zu bieten.

Bewerbungsfrist: 1. Mai 2022

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Bayern fördert – Modellprojekte zur häuslichen Versorgung Pflegebedürftiger

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege unterstützt in diesem Jahr erneut innovative Modellprojekte, die neue Versorgungskonzepte und -strukturen erproben, insbesondere für Menschen mit Demenz. Die Förderung steht vor allem für ambulante Projekte zur Verfügung, ist zunächst für drei Jahre vorgesehen und kann auf maximal fünf Jahre verlängert werden. Ein Kostenrahmen ist nicht vorgegeben.

Bewerbungsfrist: 30. Juni 2022

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Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe – Mit Kreativität unterstützen

Die Hertie-Stiftung zeichnet seit mehr als 30 Jahren Personen und Gruppen aus, die sich mit herausragendem Engagement und Kreativität unter anderem für Menschen mit Demenz einsetzen. Gesucht werden auch dieses Jahr wieder ungewöhnliche Aktionen oder solche, für die sich viele unterschiedliche Menschen zusammengeschlossen haben. Der Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert. Eine Jury mit Expertinnen und Experten entscheidet über die Gewinnerprojekte.

Bewerbungsfrist: 1. Juli 2022

Mehr Informationen und Ausschreibung

 

Mikroförderprogramm – Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft stärken.

Die Moderation für einen Workshop, die Programmierung der neuen Webseite, Snacks beim Aktionstag: Kosten fallen auch bei ehrenamtlichen Projekten an. Mit einem Mikroförderprogramm für strukturschwache und ländliche Räume will die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) Ehrenamtlichen die Arbeit leichter machen. Die Förderung für Sach- und Honorarkosten beträgt bis zu 2.500 Euro. Die DSEE übernimmt bis zu 90 Prozent der Gesamtkosten des Projekts.

Bewerbungen sind fortlaufend möglich.

Mehr Informationen und Ausschreibung

 
Verschiedenes
 

Impulskampagne Demenz – Plakat-Aktion in Baden-Württemberg

Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg will mit der Impulskampagne Demenz Bürgerinnen und Bürger auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz aufmerksam machen. Denn wer gut informiert ist, erkennt die Zeichen von Demenz und kann sich entsprechend verhalten. Im ersten Quartal 2022 machte die Alzheimer Gesellschaft das Thema Demenz landesweit sichtbar: In 120 Kommunen und Mehrgenerationenhäusern zeigten Plakate, wie wichtig Verständnis und kleine Gesten im Alltag sind. Das Projekt ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“, gefördert vom Landesgesundheitsministerium.

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Neues Projekt – Mit Videobotschaften herausforderndes Verhalten meistern

Das Hand­lungs­spek­trum erweitern für Pfle­gen­de will ein neues Pro­jekt der De­menz Sup­port Stutt­gart. An­ge­hö­ri­ge sollen durch zuvor aufgenommene Videobotschaften vir­tu­ell in die Pflege ein­be­zo­gen werden. In her­aus­for­dern­den Si­tua­ti­o­nen wie Schrei­en, Schla­gen oder pas­si­ves Ver­hal­ten kann das Pflegepersonal dann die Videobotschaften abspielen. Sie sollen dabei helfen die Situation zu entspannen. Auch der Aus­tausch zwi­schen Pfle­gen­den und An­ge­hö­ri­gen kann sich durch die Zusammenarbeit intensivieren und die emo­ti­o­na­le Be­las­tung für alle Be­tei­lig­ten senken. Das Projekt läuft bis Ende 2023.

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Umfrage des DZNE – Lebensgestaltung in der Demenzversorgung

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) sucht Teilnehmende für ein Forschungsprojekt zum Thema, welche Rolle Maßnahmen zur Lebensgestaltung in der Versorgung von Menschen mit Demenz spielen. Die Forschung zeigt, dass Aktivitäten wie Tanzen, Musizieren oder Malen Demenz verlangsamen können. In einer etwa 90-minütigen telefonischen Befragung will das DZNE herausfinden, inwieweit Maßnahmen zur Lebensgestaltung angewendet werden und was die Herausforderungen sind. Mitmachen können Personen, die Menschen mit Demenz versorgen, und Menschen mit Demenz selbst. 

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Teilnehmende gesucht – MeDeKa-Studie

Patientinnen und Patienten, die im Krankenhaus eine Demenzdiagnose erhalten haben oder deren Angehörige können an einer Studie teilnehmen und über ihre Erfahrungen sprechen. Es geht vor allem darum, wie sie nach der Krankenhausentlassung in der Hausarztpraxis betreut wurden. Die Allgemeinmedizin an der Ruhr-Universität Bochum führt die Studie durch. Sie heißt „MeDeKa – Hausärztliche Betreuung von Menschen mit neu gestellter Demenzdiagnose nach Krankenhausentlassung“.  Ziel ist es, die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer Demenzdiagnose in der Hausarztpraxis langfristig zu verbessern. Kontakt: Flora-Marie Hegerath, Tel: 0234/3224954, flora-marie.hegerath@rub.de

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Aufgelesen
 

Biobiss – Bremens erstes demenzfreundliches Café

Im Bremer Steintorviertel gibt es seit Jahresbeginn ein Café, das auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz eingestellt ist. Die Betreiberin hat das Restaurant „Biobiss“ gemeinsam mit einer Mitarbeiterin der Bremer Heimstiftung umgestaltet: beispielsweise mit leicht verständlichen Wegweisern zur Toilette, einer größeren Uhr und farbigen Details, die Orientierung geben. Außerdem ist die Speisekarte nun überschaubarer. Die Idee zum demenzfreundlichen Café hatte die Heimstiftungs-Mitarbeiterin Elisabeth Kammeyer. Sie schulte auch das Café-Personal im Umgang mit Menschen mit Demenz.

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