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Newsletter Nr. 9 | April 2021

 
Inhalt
 
Aus der Netzwerkstelle
 

Ankündigung – Online-Schulungen „Digitale Werkzeuge“

Digitale Werkzeuge bieten viele Möglichkeiten, um im Netzwerk ortsunabhängig zusammen zu arbeiten. Sie können genutzt werden, um Themen zu sammeln, Ideen zu entwickeln oder gemeinsam an einem Text zu schreiben. Für Lokale Allianzen aus den ersten beiden Förderrunden des aktuellen Bundesprogramms bietet die Netzwerkstelle am 26. April und 4. Mai 2021 die kostenfreie Online-Schulung „Digitale Werkzeuge“ an. Praxisorientiert vermittelt werden die Anwendungen Jitsi Meet, Mentimeter, Cryptpad und wonder. Anmeldungen für den Termin am 4. Mai 2021 sind noch per E-Mail an loewen@bagso.de möglich.

Termine:
26. April oder 4. Mai 2021, jeweils 9.00-11.00 Uhr

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Ankündigung – Digitale Fachtagung der Netzwerkstelle

Wie geht es für die Netzwerke nach der Pandemie weiter? Welche Erfahrungen sind für die zukünftige Netzwerkarbeit hilfreich? Unter dem Titel „Umbruch schafft Aufbruch – Netzwerke auf neuen Wegen“ veranstaltet die Netzwerkstelle am 9. und 10. September 2021 ihre erste digitale Fachtagung. Die Veranstaltung richtet sich an Akteure aus Lokalen Allianzen und Demenznetzwerken sowie an Interessierte, die sich vernetzen und in Zeiten der Corona-Pandemie digital austauschen wollen. Die Fachtagung gibt Impulse für die Netzwerkarbeit und schafft Raum für einen gemeinsamen Austausch mit aktuellen Projekten. Programm und Anmeldemöglichkeit finden Sie zeitnah auf unserer Internetseite.

Termine: 9. bis 10. September 2021

 

Dokumentation – Zweites sächsisches Vernetzungstreffen

In der Online-Veranstaltung am 14. April 2021 hatten rund 40 Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Bereich Demenz in Sachsen Gelegenheit, sich beim Speed-Dating kennenzulernen und auszutauschen. Neben der Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen, erhielten die Teilnehmenden Informationen zum Stand der Nationalen Demenzstrategie, dem aktuellen Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ sowie den Angeboten der Landesinitiative für Demenz Sachsen.

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Lokale Allianz in Cloppenburg – Erster digitaler Startworkshop

In Zusammenarbeit mit der Netzwerkstelle hat die neu gegründete Lokale Allianz in Cloppenburg, angesiedelt beim lokalen Bildungswerk, am 15. April 2021 ihr erstes Auftakttreffen in Form eines digitalen Startworkshops umgesetzt. In diesem Rahmen konnten sich die Netzwerkpartner mit ihren jeweiligen Kompetenzen kennenlernen, haben gemeinsam Ziele für das Netzwerk festgelegt und eine Veranstaltungsreihe rund um den Welt-Alzheimertag auf den Weg gebracht. Die Beteiligten bewerteten den Startworkshop am Ende als "effektiv" und "sehr motivierend". 

 

Digitale Stammtische – Erste Austauschtreffen haben stattgefunden

Am 20. und 22. April 2021 haben sich auf Einladung der Netzwerkstelle Akteure der Lokalen Allianzen der ersten beiden Förderrunden zum digitalen Austausch zusammengefunden. Ziel dieses neuen Formats ist es, die Vernetzung zwischen den Beteiligten und das Voneinanderlernen zu fördern. Um den Akteuren die Möglichkeit eines kontinuierlichen Austauschs zu bieten, wird die Netzwerkstelle die Digitalen Stammtische fortführen und das Format weiterentwickeln. Die Dokumentation beider Veranstaltungen finden Sie zeitnah auf unserer Internetseite.

 
Bundesprogramm "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz"
 

Eröffnung dritte Förderrunde – Bewerbungen bis 13. Juni 2021

Das Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) geht in die dritte Förderrunde. Die Ausschreibung richtet sich an Akteure in Landkreisen und kreisfreien Städten, die im bisherigen Bundesprogramm keine Förderung erhalten haben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist zudem, dass es dort noch an Unterstützungsstrukturen für Menschen mit Demenz fehlt oder aufgrund demografischer Strukturen besondere Herausforderungen zu bewältigen sind. Bewerbungen für die dritte Förderrunde, die am 1. Januar 2022 startet, sind noch bis 13. Juni 2021 möglich. 

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Nationale Demenzstrategie
 

Dokumentation – Erstes Netzwerktreffen

„Was folgt aus der Corona-Pandemie für die Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des ersten Treffens der Gestaltungspartner der Nationalen Demenzstrategie am 9. März 2021. Ziel des Austauschs war es, die aktuellen Umsetzungschancen der vereinbarten Maßnahmen zu reflektieren, Herausforderungen in der Versorgung und Unterstützung von Menschen mit Demenz zu benennen und Lösungen zu finden. Wie lokale Netzwerke gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz zurzeit ermöglichen können, war Gegenstand eines Workshop-Beitrags der Netzwerkstelle.

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Demenz Support Stuttgart – Stellungnahme

Die im letzten Jahr von der Bundesregierung be­schlos­sene Na­tio­na­le De­menz­stra­te­gie be­nennt zen­tra­le Hand­lungs­fel­der und rund 160 Maß­nah­men zum Thema Demenz. Die De­menz Sup­port Stutt­gart hat die Strategie unter den Aspekten ge­sell­schaft­li­che Teil­ha­be und Inklu­si­on, Selbst­hil­fe und Selbst­ver­tre­tung sowie frühbetroffene Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung unter die Lupe ge­nom­men. Ent­stan­den ist daraus eine Stel­lung­nah­me, die sich als kri­tisch-kon­struk­tiver Diskussionsimpuls für die weitere Umsetzung der Strategie versteht.

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Beispiele guter Praxis
 

An vielen Orten in Deutschland haben sich Vereine, Organisationen, Kommunen und weitere Akteure zu lokalen Netzwerken verbunden, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen. Auf unserer Internetseite sammeln wir fortlaufend gute Praxisbeispiele.  

In jedem Newsletter stellen wir ein nachahmenswertes Beispiel vor:

 

Bremen – Beratung, Begegnung und Begleitung

Ein Mann verkleidet als Clown und eine ältere Dame.

Seit seiner Gründung im Jahr 2013 arbeitet das Demenz-Netzwerk in Bremen Borgfeld und Horn-Lehe daran, das Leben für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in Bremen zu verbessern. Mit Hilfe des Bundesmodellprogramms "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" hat die Bremer Heimstiftung in Kooperation mit weiteren Netzwerkpartnern ein vielfältiges Beratungs- und Veranstaltungsangebot in beiden Stadtteilen aufgebaut. Aufgrund der Corona-Pandemie finden aktuell keine Veranstaltungen statt. Die Netzwerkpartner stehen jedoch regelmäßig im digitalen Austausch, um sich gegenseitig über die Situation und Anliegen der von Demenz betroffenen Menschen und Familien zu informieren.

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Weitere Praxisbeispiele

 
Veranstaltungen
 

Kompaktkurs der Initiative Demenz Partner – Jetzt auch als Webtraining

Der Kompaktkurs Demenz der Initiative Demenz Partner erhält eine neue Säule. Neben den Vor-Ort- und Online-Schulungen gibt es nun auch ein Webtraining. Es vermittelt allgemein Interessierten, aber auch speziellen Zielgruppen wie Angestellten im Personennahverkehr, im Einzelhandel oder in Banken Informationen über Demenzerkrankungen und Tipps zum Umgang und zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz. Die Kurse sind auf der Internetseite der Initiative Demenz Partner, deren Träger die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) ist, zu finden.

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Museumsführung für Menschen mit und ohne Demenz – Online

Unter dem Thema "Vom Goldenen Zeitalter bis zum Impressionismus – Highlights aus den Sammlungen des Wallraf-Richartz-Museum" bietet der Kölner Kulturvermittler (de)mentia+art eine digitale Museumsführung für Menschen mit und ohne Demenz an. Ortsunabhängig und auf die Aktivierung von Ressourcen gerichtet, ermöglicht die Veranstaltung kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz. Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung per E-Mail an schmauck.langer@live.de oder telefonisch bei Jochen Schmauck-Langer unter 0157 – 88345881 ist erforderlich.

Termin: 4. Mai 2021, 10.00-11.00 Uhr

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Fundraising und Fördermittel – Online-Seminarreihe

Gute Ideen brauchen gutes Geld. Soviel ist auch im Ehrenamt klar. Doch woher nehmen? Welche Möglichkeiten gibt es als Verein oder ehrenamtliche Initiative, strukturiert Gelder und Unterstützung einzuwerben? Wie bereite ich meine Organisation darauf vor? Welche Werkzeuge unterstützen mich dabei? Die Online-Seminarreihe der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) gibt Orientierung für alle, die im Ehrenamt aktiv sind und für ihre Ideen auf der Suche nach kreativer finanzieller Unterstützung sind.

Termine: 11./12./18. und 19. Mai 2021, jeweils 17.00-18.15 Uhr

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Norddeutsche Fachwoche Demenz – Online

Was hat die Gesundheitspolitik aus der Corona-Pandemie gelernt? Welche Chancen ergeben sich für die Kommunen? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Norddeutschen Fachwoche zum Thema „Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Menschen mit Demenz und deren Angehörige – Zukunftsperspektiven für die Unterstützung“. Auf Einladung der Norddeutschen Alzheimer Gesellschaften berichten Praxisakteure sowie Fachexpertinnen und -experten aus ihrer Arbeit während der Pandemie. Vorab-Reservierungen sind per E-Mail an folgende Adresse möglich: kompetenzzentrum@alzheimer-mv.de

Termin: 17. bis 21. Mai 2021, jeweils 15.00-17.00 Uhr

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Saarländische Frühjahrstagung Demenz – Online

Die jährliche Frühjahrstagung des Demenz-Vereins Saarlouis findet in diesem Jahr erstmals digital statt. Inhaltlich widmet sich die Tagung einem breiten Themenfeld mit aktuellen Bezügen: Neben Einblicken in die saarländische Demenzstrategie werden auch die Folgen der Corona-Pandemie für Menschen mit Demenz beleuchtet. Die Teilnahmegebühr beträgt 55 Euro, ermäßigt 45 Euro. Anmeldeschluss ist der 12. Mai 2021. Eine Anerkennung der Tagung als Veranstaltung der beruflichen Fort- und Weiterbildung nach dem saarländischen Weiterbildungsgesetz ist möglich.

Termin: 18. Mai 2021, 9.00-16.30 Uhr

Zur Frühjahrstagung

 
Medien und Veröffentlichungen
 

KuKuK-TV – Wir sprechen selbst! Talk von Menschen mit Vergesslichkeit

„Offen reden über sein Handicap“ – So heißt das erste Video, mit dem der Teilhabekanal Kukuk-TV eine neue Beitragsreihe gestartet hat. In der Talkrunde „Wir sprechen selbst!“ sprechen Menschen mit Vergesslichkeit oder Demenzdiagnose als Expertinnen und Experten in eigener Sache über Themen, die sie und viele andere Menschen bewegen. Ziel der Reihe ist es, die Selbstvertretung von Menschen mit Vergesslichkeit zu stärken und anderen Betroffenen Mut für den Umgang mit der eigenen Situation zu machen. Im aktuellen Beitrag sprechen die Anwesenden darüber, wie offen sie mit ihrer Beeinträchtigung umgehen und wie sie sich anderen Menschen anvertrauen.

Zum Videobeitrag

 

BaS-Infoportal – „Demenz und Ehrenamt“

Wie können Bedürfnisse von Menschen mit Demenz in der seniorenpolitischen Arbeit besser berücksichtigt werden? Wie lassen sich Ideen für konkrete Angebote am besten umsetzen? Mit dem Infoportal „Demenz und Ehrenamt“ stellt die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) vielfältige Informationen rund um das Thema Demenz und Ehrenamt in der Arbeit mit älteren Menschen zur Verfügung. Neben konkreten Praxisbeispielen finden sich auf dem Portal hilfreiche Materialien sowie Methoden zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch.

Zum Infoportal

 

DAlzG – Ethische Empfehlungen zur Selbstbestimmung bei Demenz

Menschen mit Demenz verfügen über viele Potenziale, auch im fortgeschrittenen Stadium ihrer Erkrankung. Im Alltag erleben sie jedoch häufig, dass ihnen Fähigkeiten abgesprochen werden und ihnen nicht zugetraut wird, eigene Entscheidungen zu treffen. In seinen „Empfehlungen zur Selbstbestimmung bei Demenz“ legt der Arbeitsausschuss Ethik der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) dar, dass Menschen mit Demenz ein Recht auf Selbstbestimmung haben. Auch wenn ein Wille nicht mehr sprachlich ausgedrückt werden könne, müsse ihm entsprechend gehandelt werden.  

Zu den Empfehlungen | Selbstbestimmung bei Demenz

 

Demenz und Migration – Neues Angebot in arabischer Sprache

Familien, in denen ein Familienmitglied an Demenz erkrankt, brauchen gut verständliche muttersprachliche Informationen. Diesem Wunsch kommt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) mit ihrer Internetseite www.demenz-und-migration.de nach. Neben Deutsch, Englisch, Türkisch, Polnisch und Russisch stehen jetzt auch alle Informationen und Erklärfilme rund um das Thema Demenz in Arabisch zur Verfügung. Die Übersetzung ins Arabische erfolgte mit finanzieller Unterstützung des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Zur Internetseite „Demenz und Migration“

 

Kurzfilm „Durch den Nebel“ – Verständigung trotz Demenz

Wie kann Verständigung trotz Demenz gelingen? In Kooperation mit der Agentur BärTigerWolf hat die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg einen neuen Kurzfilm zum Thema Kommunikation erstellt. Aus Sicht einer erkrankten Ehefrau wird erzählt, welche Bedürfnisse und Wünsche mit einer Demenz einhergehen, die von der Erzählerin als Nebelwand erlebt wird. Der Film ist der sechste in einer Reihe von Filmen, die sich unterschiedlichen Aspekten des Themas Demenz widmen. Alle Filme können heruntergeladen und zur Information oder Sensibilisierung eingesetzt werden.

Zum Kurzfilm „Durch den Nebel“
Zur sechsteiligen Filmreihe

 

Zweiter Demenzplan des Saarlandes – "Demenz geht uns alle an!"

Mit dem „Ersten Demenzplan des Saarlandes“ hat das Saarland 2015 eine Vorreiterrolle in Deutschland eingenommen. Unter Beteiligung verschiedener Akteure aus dem Bereich Demenz wurden Schulungen entwickelt, lokale Netzwerke gestärkt sowie die Landesfachstelle Demenz Saarland eingerichtet. Inzwischen liegt der „Zweite Demenzplan des Saarlandes – Demenz geht uns Alle an!“ vor. Er widmet sich hauptsächlich den vier Handlungsfeldern „Demenz und Schmerz“, „Demenz und geistige Behinderung“, „Demenz und Kommune“ und „Therapie: mit und ohne Medikamente“.

Zum Demenzplan

 

Positionspapier Saarland – Endlich Tagespflege für Alle

Im Saarland haben rund 44.500 Menschen einen Rechtsanspruch auf Tagespflege. Während der Corona-Pandemie hat sich das ohnehin unzureichende Angebot an verfügbaren Tagespflegeplätzen auf lediglich 540 Plätze verringert. Der Demenz-Verein Saarlouis sowie weitere Organisationen haben deshalb gemeinsam mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) eine Initiative gestartet: In ihrem Positionspapier fordern sie, unverzüglich mit der Schließung der Versorgungslücken zu beginnen. Neben einem bedarfsgerechten Ausbau der Tagespflege fordert die Initiative unter anderem, auch mobile Angebote zu schaffen.  

Zum Positionspapier

 

Kubia-Magazin – Mitgemacht! Licht und Schatten von Partizipation

Wie können Menschen mit Beeinträchtigungen kulturelles Leben aktiv mitgestalten? Welche Hindernisse stehen einer Teilhabe entgegen oder führen sogar zu neuen Ausschlüssen? Die zwanzigste Ausgabe des kubia-Magazins Kulturräume+ widmet sich den Licht- und Schattenseiten des Themas Partizipation. Im Beitrag „Gestalten statt teilnehmen. Kulturelle Partizipation von Menschen mit Demenz“ zeigt der Gerontologe und Kunsttherapeut Michael Ganß, dass sich Kunstprojekte in besonderer Weise eignen, Teilhabe für Menschen mit Demenz zu ermöglichen.

Zur Online-Ausgabe

 

Podcast – Kunst und Demenz

Kunst ist Lebensfreude und Inspiration, bringt Farbe, Freiheit und Offenheit in den Alltag. Der monatliche, kostenlose Demenz-Podcast des medhochzwei Verlags beschäftigt sich in zwei neuen Folgen mit dem Schwerpunkt "Kunst und Demenz". Die erste Sendung richtet den Blick auf kulturelle Veranstaltungen für Menschen mit Demenz, zum Beispiel Museumsführungen. In der zweiten Sendung geht es um Angebote, bei denen sich Menschen mit Demenz selbst künstlerisch ausdrücken – beim Tanzen, in der Musik oder beim Theaterspielen.

Zum Podcast | Teil 1
Zum Podcast | Teil 2

 
Ausschreibungen
 

Zukunftspreis 2021 – Verband der Ersatzkassen

Der Förderpreis des Verbands der Ersatzkassen (vdek) steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gesundheitsversorgung 2021 – zusammen durch die Pandemie“. Gesucht werden Projekte, die während der Pandemie entstanden sind und einen nachhaltigen Beitrag zur medizinischen und pflegerischen Versorgung leisten. Zur Bewerbung aufgerufen sind Initiativen aus den Bereichen Pflege und Gesundheitsversorgung. Aber auch ehrenamtliche Vereine und Nachbarschaftshilfen, die besonders schützenswerte Menschen und ihre Angehörigen unterstützen, können sich bewerben. 

Bewerbungsfrist: 28. April 2021

Zur Ausschreibung

 

Smart Hero Award 2021 – Wettbewerb für smarte Heldinnen und Helden

Als erste und einzige Auszeichnung für Engagement und Social Media in Deutschland richtet sich der „Smart Hero Award“ an Menschen und Organisationen, die sich für eine an Umwelt und Gemeinwohl orientierte Nutzung sozialer Medien engagieren. Unter dem Motto „Perspektiven eröffnen“ werden unter anderen Projekte und Initiativen aus den Bereichen Gesundheit, Inklusion, Vielfalt und Integration gesucht, die Menschen bei einer Einschränkung durch Krankheit oder Behinderung helfen. Bewerbungen können unter www.smart-hero-award.de eingereicht werden.

Bewerbungsfrist: 2. Mai 2021

Zum Smart Hero Award 2021

 

Deutscher Engagementpreis – Jetzt nominieren

Bis zum 20. Juni 2021 können Bewerberinnen und Bewerber für den Deutschen Engagementpreis nominiert werden. In Frage kommen alle, die seit dem 1. Juni 2020 einen der bundesweit insgesamt 700 Preise für bürgerschaftliches Engagement gewonnen haben. Die Ausrichter dieser Preise können ihre Alltagsheldinnen und Alltagshelden ins Rennen um den Preis der Preise schicken. Der Deutsche Engagementpreis ehrt herausragend engagierte Projekte, Initiativen und Personen in fünf Kategorien und mit einem Publikumspreis. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 2. Dezember 2021 in Berlin gekürt.

Nominierungsfrist: 20. Juni 2021

Zur Mitteilung

 

startsocial – Stipendien für soziale Initiativen

Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt der bundesweite Wettbewerb startsocial jährlich 100 Stipendien an soziale Initiativen. Die nächste Bewerbungsphase startet am 3. Mai 2021. Mitmachen können alle, die soziale Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken. Die startsocial-Stipendiaten bekommen unter anderem eine viermonatige Beratung durch erfahrene Fach- und Führungskräfte, um ihre Organisationen und Projekte weiterzuentwickeln. Die besten 25 Initiativen werden am Ende des Stipendiums auf einer Preisverleihung geehrt – sieben können Geldpreise gewinnen.

Bewerbungsfrist: 27. Juni 2021

Zum Wettbewerb

 

Deutsche Fernsehlotterie – Fördermittel für soziale Projekte

Die Deutsche Fernsehlotterie fördert über ihre zugehörige Stiftung Deutsches Hilfswerk bundesweit soziale Projekte. Gesucht werden vielversprechende Lösungen für soziale Probleme. Gemeinnützige Organisationen können ihre Bewerbung ab dem 17. Mai 2021 im Förderportal der Stiftung einreichen. Über die Bewerbungen entscheidet der Stiftungsvorstand in seiner Herbstsitzung am 9. November 2021. Bereits jetzt können sich Organisationen im Förderportal registrieren und Bewerbungen anlegen.

Bewerbungsfrist: 21. Juli 2021

Zum Förderportal

 

Brandenburger Pakt für Pflege – Förderrichtlinie tritt in Kraft

Mit dem im Koalitionsvertrag verankerten „Pakt für Pflege“ verfolgt die Brandenburger Landesregierung das Ziel, die Pflege vor Ort nachhaltig zu stärken und aufsuchende Beratungsangebote – auch für Menschen mit Demenz – aufzubauen. Für die Umsetzung stellt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) jährlich insgesamt rund 22 Millionen Euro zur Verfügung. Ab dem 1. April 2021 können kommunale Projekte einen Antrag auf Förderung stellen. Die Fördermittelanträge stehen auf der Internetseite des Landesamtes für Soziales und Versorgung Brandenburg (LASV) zum Download zur Verfügung. 

Zu den Fördermittelanträgen
Zur Pressemitteilung des MSGIV

 
Sonstiges
 

EmpowerMenz – Kampagne für Persönliche Assistenz

Um selbstbestimmt leben zu können, benötigen viele Menschen mit einer Behinderung persönliche Assistenz. Obwohl Menschen mit Demenz einen Anspruch auf persönliche Assistenz haben, wird ihnen diese in der Praxis fast immer verwehrt. Das Netzwerk EmpowerMenz, ein Zusammenschluss von Selbsthilfegruppen für Menschen mit Gedächtnisproblemen, ruft deshalb betroffene Menschen, Organisationen und Verbände, Initiativen und Vereine sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an ihrer Kampagne „Menschen mit neurokognitiven Störungen brauchen Assistenz“ zu beteiligen.

Zur Kampagne

 

Umfrage – Förderung regionaler Netzwerke nach § 45c Abs. 9 SGB XI

Mittels einer Online-Erhebung hat das Pflegenetzwerk Deutschland bundesweit rund 550 Netzwerke nach ihren Erfahrungen mit der regionalen Netzwerkförderung nach § 45c Abs. 9 SGB XI befragt. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass viele Netzwerke diese Fördermöglichkeit noch nicht kennen. Da die Befragten auch verschiedene Hemmnisse bei der Antragsstellung benennen, hat die Geschäftsstelle des Pflegenetzwerks Deutschland Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen in einem Leitfaden zusammengestellt. Das Pflegenetzwerk wurde im Jahr 2020 auf Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) gegründet.

Zu den Umfrageergebnissen
Zum Leitfaden | Häufig gestellte Fragen