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Austauschforum Berlin – "Mit Corona im Gepäck neue Wege gehen"

Online-Austauschforum Demenz

Dokumentation 

Unter Federführung der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie der Netzwerkstelle "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" fand am 27. November 2020 bereits zum dritten Mal ein Erfahrungsaustausch für Berliner Akteure im Bereich Demenz aus statt.

Leitthema der von Dr. Gudrun Stahn moderierten Online-Veranstaltung waren die neuen Herausforderungen, die sich in Berlin durch die Corona-Pandemie zeigen.

Mit Hilfe der eingesetzten Onlinetechniken sind die insgesamt 49 Teilnehmenden aus Projekten, Initiativen und Netzwerken für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen - auch mitten in der zweiten Corona-Welle -
in einen sehr anregenden Austausch miteinander gekommen.

Ermöglicht wurde der Austausch durch sechs interaktive Dialoggruppen, drei Umfragen sowie die jederzeit möglichen Anmerkungen im Chat.
Dank der vielfältigen Arbeitsfelder der Teilnehmenden wurden dabei sowohl politische wie auch wissenschaftliche, beratungspraktische sowie aus der Betreuungs- und Pflegearbeit vor Ort gewonnene Perspektiven in Beziehung miteinander gesetzt. Umfangreiche persönliche Erfahrungen, Impulse und Eindrücke der Berliner Expertinnen und Experten, die an den verschiedensten Stellen vor Ort tätig sind, wurden dargestellt und reflektiert.

Im Feedback würdigten die Teilnehmenden das Austauschforum anregend, informativ, interessant, aufschlussreich und lebendig.
Allen Teilnehmenden gilt unser herzlicher Dank.

 
Grußwort

Dr. Kathrin Bernateck, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Einführung des Fokusthemas "Corona" – Eindrücke aus Berlin

Heinrich Stockschlaeder, Senatsverwaltung für Gesundheit Pflege und Gleichstellung Berlin
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Kurzimpuls „Pflegende Angehörige in der COVID‐19‐Krise“

Simon Eggert, Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)
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Kurzimpuls „Hauptamt und Freiwilliges Engagement im Krisenmodus“ – Ausgewählte Ergebnisse der ZiviZ Befragung

Dr. Birthe Tahmaz, Zivilgesellschaft in Zahlen (ZiviZ)
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Ergebnisse der Dialog-Gruppen

Leitfrage: Blick zurück (und nach vorn): Was haben wir geschafft? Wie haben wir das geschafft? Was steht noch an?

Dialog-Gruppe A: Stationärer Sektor (Pflegeheime, Kurzzeitpflege etc.)
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Dialog-Gruppe B: Versorgung in der Häuslichkeit (Pflegedienste, Tagespflege, Pflegende Angehörige)
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Dialog-Gruppe C: Beratung, Entlastung, Unterstützung (Beratungsstellen, pflegeergänzende Angebote, Selbsthilfe, Nachbarschaftshilfe, Zivilgesellschaft etc.)
Diskussionsergebnisse | PDF

Leitfrage: Wie könnte es weitergehen?  

Dialog-Gruppe D: „Zwangsläufige“ Digitalisierung – Chance oder Herausforderung?
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Dialog-Gruppe E: Neuerfinden oder (Wieder-)Beleben? Wie gestalten wir Angebote angesichts pandemiebedingter Einschränkungen und Hygienevorgaben?
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Dialog-Gruppe F: Achtsamer Umgang mit mir und meiner Zielgruppe – Welche Veränderungen in Kommunikation, Arbeitsweise und Zusammenarbeit ergeben sich aufgrund der Pandemie?
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Zentrale Erkenntnisse

1. Corona hat dazu geführt, die digitalen Formate auch in der Arbeit im Bereich Demenz intensiver zu nutzen als je zuvor. Erstaunlich sind die in kurzer Zeit gewonnenen Kompetenzen der Berliner Akteure im Umgang mit digitalen Medien.

2. Bedeutsam für Berlin sind Weiterbildungsangebote für die unterschiedlichen Akteure, u.a. auch für Ehrenamtliche und Pflegende Angehörige. Dazu wurde u. a. auf die aktuellen Angebote der Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ hingewiesen.

3. Jährliche Foren dieser Art bündeln die zwischenzeitliche Entwicklung im Themenfeld Demenz in Berlin. Ihr Wert besteht darin, den vertretenen Institutionen neben ihrer regelmäßigen Vernetzung auch Impulse zu aktuellen Entwicklungen und Zahlen zu vermitteln, die Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit aufzeigen.

 

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