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Niedersächsisches Austausch- und Vernetzungstreffen

Dokumentation des Vernetzungstreffens "Netzwerkarbeit im Fokus"

Um in Niedersachsen den landesweiten Austausch lokaler Hilfenetzwerke im Bereich Demenz und weiterer gerontopsychiatrischer Erkrankungen weiter zu befördern, fand am 4. Februar 2021 ein digitales Vernetzungstreffen in Kooperation mit dem gerontopsychiatrischen Kompetenzzentrum statt. Fast 60 haupt- und ehrenamtliche Akteure tauschten sich über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze in der Netzwerkarbeit aus und machten bestehende Handlungsnotwendigkeiten sichtbar.

 
Die Nationale Demenzstrategie und ihre Bedeutung für lokale Hilfenetzwerke

Kathrin Bernateck, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Präsentation | PDF

 
Kurzvorstellung des Niedersächsischen Kompetenzzentrums Gerontopsychiatrie

Lisa Othmer, Caritas Forum Demenz – gerontopsychiatrisches Kompetenzzentrum
Carolin Teller, ambet – Kompetenzzentrum Gerontopsychiatrische Beratung
Vorstellung des Kompetenzzentrums | PDF

 

Netzwerkmanagement Gelingensfaktoren und Stolpersteine 

Maike Jacobsen, MA&T Organisationsentwicklung GmbH
Präsentation | PDF

 
Dialog-Gruppen

In allen Dialog-Gruppen wurden die folgenden drei Fragen diskutiert:

  1. Was läuft gerade gut, worauf sind Sie stolz?
  2. Vor welchen Herausforderungen stehen Sie?
  3. Wie hält man die Netzwerkarbeit in der aktuellen Situation „am Laufen“?

Diskussionsergebnisse | PDF

 

Zentrale Botschaften  

Öffentliches Bewusstsein
Die Fokussierung der öffentlichen Wahrnehmung auf die Bekämpfung der Pandemie lässt das Thema Demenz in den Hintergrund treten. Gerade in diesen Zeiten kommt es darauf an, die Herausforderungen im Umgang mit Demenz deutlich zu machen.

Danke sagen!
Ohne den großen Einsatz von pflegenden Angehörigen, helfenden Nachbarn und Ehrenamtlichen sind diese Herausforderungen nicht zu stemmen. Ihnen gilt unser Dank!

Nachhaltige Netzwerkarbeit
Zur Schaffung des öffentlichen Bewusstseins müssen die Netzwerke und Lokalen Allianzen sichtbar werden und auch bleiben. Dafür und für den Ausbau ihrer Angebote benötigen sie eine langfristige Förderung, die sie so mit personellen und finanziellen Ressourcen ausstattet, dass sie nachhaltig wirksam werden können.

Neue Angebote
Die Unterstützungs- und Beratungsbedarfe von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen sind sehr unterschiedlich. Für die Netzwerke und Lokalen Allianzen gilt es, die Bedarfslage genau zu kennen und passgenaue Angebote zu entwickeln bzw. von anderer Stelle zu übernehmen. Oberstes Gebot der Netzwerkarbeit sollte die Kooperation sein. Gerade für jüngere Erkrankte und in der Frühförderung bestehen Potenziale zur gemeinsamen Entwicklung neuer Angebote.

Digitalisierung
Die neuen digitalen Formate bieten in dieser Zeit eine Möglichkeit zum Austausch, zur Netzwerkarbeit und zur Entwicklung von Online-Angeboten. Ihr Einsatz bedarf entsprechender Kompetenzen, die es auszubauen gilt. Dabei dürfen wir diejenigen, die in der digitalen Welt nicht zu Hause sind, nicht aus den Augen verlieren.

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