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Neue Wege finden – Wie Corona das Netzwerken verändert

Bemalte Steine in der Landschaft. Auf einem Stein steht "You´ll never walk alone"

Ergebnisdokumentation – Online-Austausch

Neue Kontaktbeschränkungen und der Blick ins nächste Jahr zeigen: Corona wird uns weiter begleiten.

Aus diesem Grund bot die Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ zum zweiten Mal Netzwerkakteuren Raum für den Dialog, diesmal unter dem Titel „Wie Corona das Netzwerken verändert“. Über 40 Netzwerkerinnen und Netzwerker kamen über die Videokonferenzplattform Zoom am 1. Dezember 2020 miteinander in den Austausch, um über die aktuelle Situation in ihrem Netzwerk zu sprechen.

Moderation: Nadine Gold, BAGSO e.V. 

 
1. Einblicke in den Austausch 

Zum Einstieg wurden die Teilnehmenden aufgefordert, ihren Standort auf einer Deutschlandkarte  einzutragen:
Die gestempelten Symbole machten dabei sichtbar, dass Netzwerkerinnen und Netzwerker aus fast allen Bundesländern vertreten waren.

In mehreren Speed-Dating Runden hatten die Akteure Gelegenheit, sich in Zweier-Gesprächen über ihre Erfahrungen mit der aktuellen Situation unterhalten. Im Anschluss konnten sie über eine kurze Standortbestimmung zeigen, wo sie selbst und ihre Zielgruppe in der aktuellen Situation stehen, wie es um ihr Netzwerk und um ihre Angebote bestellt ist. Mithilfe der Stempelfunktion wurde darüber hinaus sichtbar, welche vielfältigen Angebote die Akteure lokal vor Ort unter Corona umsetzen.

An „Digitalen Stehtischen“ gab es anschließend Raum für vertiefende Gespräche über veränderte Netzwerkarbeit unter Corona-Bedingungen.
Dabei wurden Ideen geteilt, Umsetzungsmöglichkeiten besprochen, aber auch die Herausforderungen für die lokale Netzwerkarbeit thematisiert.

Das Feedback zur Veranstaltung wurde als bunte Wortwolke dargestellt.  
Anregende Gespräche, gegenseitige Unterstützung und interaktive Methoden für digitale Veranstaltungen – davon brauchen wir mehr!

 
2. Ideen und Links 

Erstellen Sie Informations- oder Mutmachbriefe für pflegende Angehörige.
Ein Beispiel – Die Mutmachbriefe in Mauritz-Ost | Münster

Organisieren Sie einen Walk and Talk – ein Spaziergangangebot für pflegende Angehörige.
Dieser ist abstandskonform und regt die Bewegung an.

Teilen Sie Unterstützungsangebote, wie die „Digitalen Engel“.
Diese stellen digitale Angebote vor und begleiten beim Zugang in den digitalen Raum.

Nutzen Sie Telefonkonferenzen, um Interessierten auch niedrigschwellige Kommunikationskanäle zu ermöglichen.
Ein möglicher Anbieter ist die Deutsche Telefonkonferenz.

Holen Sie sich Inspiration zum digitalen Wandel in ländlichen Räumen.
Diese gibt es beispielsweise unter „Land.Digital“, eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). 

Probieren Sie verschiedene Videokonferenzplattformen aus. Die nachfolgenden wurden von Teilnehmenden empfohlen:
Jitsi, RED, Webex, Microsoft Teams

Nutzen Sie auch die Informationen zu unserem ersten Corona-Austausch am 18. Mai 2020.

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