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Berlin

Länderprofil

Auf der Grundlage gesamtstädtischer Leitkonzeptionen und Planungen der 12 Berliner Bezirke werden Menschen mit Demenz in Berlin in vielfältigen Angeboten betreut und finden pflegende Angehörige Beratung und Unterstützung. Rahmengebend sind der Landespflegeplan, die seniorenpolitischen Leitlinien, die pflegepolitischen Ziele des Berliner Senats, die Rahmenstrategie 80 plus und die 2018 verabschiedete Strategie zur Unterstützung pflegender Angehöriger.

Die Vernetzung erfolgt vor allem in den Bezirken, von denen viele auf dem Weg zur demenzfreundlichen Kommune sind. Mit über 13 geriatrisch-gerontopsychiatrischen Verbünden, der Arbeitsgemeinschaft „Demenzfreundliche Initiativen“, dem Austauschforum Demenz, den in den Jahren 2019 und 2020 neu eingerichteten bezirklichen Altenhilfe- bzw. Geriatrie-
koordinator*innen und der Regionalen ArbeitsGemeinschaft Alten- und Angehörigenarbeit (RAGA) bestehen wichtige Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen.

Kontakt
Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
Abteilung Pflege, II D 24
Oranienstraße 106
10969 Berlin

Webseite: www.berlin.de/sen/gpg

Angebote und Aufgaben

  • 36 Pflegestützpunkte informieren und beraten flächendeckend zu Fragen rund um Alter und Pflege. Im Rahmen ihres Schwerpunktes Demenz halten sie vielfältige Informationsmaterialien - in 7 Sprachen und einfacher Sprache - vor.
  • Weitere, spezialisierte Angebote erbringen die Demenzfachgesellschaften Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V. und Alzheimer Angehörigeninitiative, die Malteser, die Diakonie Haltestellen Demenz, die sozialpsychiatrischen Dienste der Bezirke, die Betreuungsvereine und die Berliner Krisendienste.
  • 12 Kontaktstellen PflegeEngagement informieren zu Angehörigen- und Betreuungsgruppen, sozialen Aktivitäten sowie Angeboten zur Unterstützung im Alltag (AUA). Sie bündeln die vorhandenen Angebote, bieten Schulungen an und koordinieren ehrenamtliches Engagement in der Pflege.
  • Die Interkulturellen Brückenbauer*innen in der Pflege unterstützen die Beratung von Menschen mit Migrationshintergrund.
  • Das Kompetenzzentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe führt im Rahmen des Projekts „DeMiCo - Das Thema Demenz in die Migrant*innen-Communities bringen“ Schulungen zur Sensibilisierung von Schlüsselpersonen aus den Communities durch, um sie zu Multiplikatoren auszubilden.

 

Finanzierungsmöglichkeiten für lokale Demenznetzwerke in Berlin

Förderung von regionalen Netzwerken nach § 45c Abs. 9 SGB XI

Förderhöhe und -dauer
Seit 2017 jährlich 20.000 € für ganz Berlin

Inhalt der Förderung
Netzwerkbedingte Personalkosten (z.B. Netzwerkkoordinator/-koordinatorin); Sachkosten; Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Miete/Referentinnen/Referenten für Veranstaltungen, Website, Flyer, keine Verpflegung). Grundlage für die Förderung ist die Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V. zur Förderung regionaler Netzwerke nach § 45c Abs. 9 SGB XI.

Kontakt
AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Telefon: 0800-265080-24003
E-Mail: netzwerkfoerderung@nordost.aok.de

Kathleen Miethe
Telefon: 0800-265080-32052
E-Mail: Kathleen.Miethe@nordost.aok.de

Informationen zum Antrag
Die Antragsbearbeitung erfolgt durch AOK Nordost stellvertretend für alle Pflegekassen.
Die Entscheidung für einen Antrag erfolgt durch Abstimmung zwischen den Pflegekassen.
Auf dem AOK Gesundheitsportal erhalten stehen weitere Informationen, Formulare und Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes:
www.aok-gesundheitspartner.de

Notwendige Teile des Antrages:

  • Antragsformular
  • Kooperationsvereinbarung (bzw. Satzung)
  • Ziele der Förderung
  • Konzept / Beschreibung der Arbeit
  • Qualitätsmanagement (z.B. Dokumentation über Protokolle)
  • Stellungnahme der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
  • Finanzierungsplan

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Förderung Altenhilfekoordination

Inhalt der Förderung
Ziel der Förderung durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist, für die bezirkliche Altenhilfe-/ Geriatriekoordination Planungsprozesse anzustoßen bzw. zu konkretisieren. Antragsberechtigt sind ausschließlich die Berliner Bezirksämter. 

Förderschwerpunkte 2020
1. Konzeptionelle Grundlagen zur fachlichen Stärkung der bezirklichen Altenhilfe- und Geriatriekoordination
2. Qualifizierung und Vernetzung zur fachlichen Stärkung der Altenhilfe- und Geriatriekoordination
 

Kontakt
Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
Ludger Jungnitz
Telefon: 030-9028 -2233

Förderung der Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbünde (GGV)

Inhalt der Förderung
Die Förderung durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung dient der Stärkung und Weiterentwicklung der GGV als bezirkliche Netzwerkträger an den Schnittstellen zwischen Geriatrie, Altenhilfe und Psychiatrie.

Förderziele/-kriterien 2020

  • Struktur/Organisation: Stärkung der strukturellen, organisatorischen bezirklichen Verbundarbeit
  • Vernetzung und Schnittstellenmanagement: sektorenübergreifende Zusammenarbeit verbessern/ausbauen (bspw. mit Haus- und Fachärzten) bzw. den Abbau von Schnittstellen unterstützen
  • Weitere, konkrete Beiträge zur Verbesserung der integrierten sektorenübergreifenden Versorgung
  • Einbindung des Bezirksamts in die Verbundarbeit
  • Nachhaltigkeit: Sicherstellung der Weiterfinanzierung

Kontakt
Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
Ludger Jungnitz
Telefon: 030-9028 -2233

Zweckerträge aus Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“ der Berliner Sparkasse

Förderhöhe und -dauer
Einmalige Projekte, in der Regel unter 10.000 € , ausschließlich Sachkosten

Inhalt der Förderung
Projektanträge können ausschließlich gemeinnützige Einrichtungen stellen, die Projekte in der Region Berlin durchführen. In Frage kommen insbesondere die Bereiche Gesundheitswesen und Gesundheitspflege sowie Altenhilfe.
Informationen zur Antragstellung: www.stiftung-berliner-sparkasse.de

Kontakt
Stiftung Berliner Sparkasse – von Bürgerinnen und Bürgern für Berlin 
Alexanderplatz 2
10178 Berlin
Telefon: 030-869 630 90
E-Mail: ps-mittel@berliner-sparkasse.de

Lotto-Stiftung Berlin | Stiftung Deutsche Klassenlotterie, DKLB-Stiftung

Förderhöhe und -dauer
a) Zuwendungen zur Deckung von Ausgaben des Zuwendungsempfängers für einzelne abgegrenzte Vorhaben (Projektförderung) und
b) Zuwendungen zur Deckung der gesamten Ausgaben oder eines nicht abgegrenzten Teils der Ausgaben des Zuwendungsempfängers (institutionelle Förderung)

Inhalt der Förderung
Die Verwendung der Zuwendung muss in Berlin oder für Berliner Einrichtungen erfolgen oder im Interesse Berlins liegen.
Informationen zur Antragstellung: www.lotto-stiftung-berlin.de

Kontakt
Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin 
Brandenburgische Str. 36
10707 Berlin
Telefon: 030-89 05-12 80
E-Mail: stiftung@lotto-berlin.de

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